BETA – Rachel Cohn

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Im Rahmen einer Lovely-Books-Leserunde hatte ich die Möglichkeit BETA von Rachel Cohn zu lesen. Das war meine erste Leserunde und mir hat es echt sehr viel Spaß gemacht und ich werde definitiv versuchen, noch öfter an Leserunden teilzunehmen. Dankeschön.

Inhalt: Elysia ist ein Klon und lebt als Dienerin auf der Insel Demense. Sie stammt von ihrer First ab, dem toten Menschen dessen Klon sie nun ist. Sie ist ein BETA-Klon, ein Testexperiment. Ihr einziger Zweck ist es ihren Besitzern zu dienen, ohne Ausnahme. So ist Elysia programmiert. Doch allmählich merkt sie, dass irgendetwas schief gelaufen ist. Sie fühlt, sie lebt und sie ist auf jeden Fall anders und will ihrem eigentlichen Schicksal, für immer zu dienen, entfliehen.


rightEinstieg: Der Einstieg ins Buch ist mir relativ leicht gefallen. Die Autorin beschreibt sehr bildhaft die Insel und dessen Bewohner. Trotzdem hätte ich mir sehr gewünscht, dass es bereits anfangs mehr Action, Story und Spannung gibt. Den davon bekommt der Leser größtenteils viel zu wenig.


timerDer Verlauf: Der Verlauf des Buches ist relativ unspektakulär. Anfangs erhält man eine Einführung in die Welt Demense, die wunderschöne Insel, auf der Elysia mit ihren Besitzern lebt. Größtenteils liest man vom unspektakulärem, meistens gefühlslosen Alltagsleben von Elysia und ihren Freunden. Hin und wieder wird der Leser mit schönen, plötzlichen Storywendungen überrascht, die jedoch dann binnen 2-3 Sätzen wieder erledigt sind und dessen Potenzial definitiv nicht ausgenutzt wurde. Schade eigentlich. Trotz der Tatsache, dass das Buch zu 2/3 relativ schwach und mehr wie eine Einführung in die Welt von Demense ist, entwickelt es sich zum Ende hin noch zum Positiven. Die Ereignisse überschlagen sich nahezu, alles passiert Schlag auf Schlag und man liest gespannt die knapp 100 letzten Seiten und wird dann mit einem riesengroßen Cliffhanger und einem leider fertig gelesenen Buch zurückgelassen.


usersCharaktere: Die Charaktere sind zu beginn sehr leblos, was ich jedoch nicht als Vorwurf nennen möchte. Schließlich ist dies im Rahmen der Handlung normal, dass die BETAS nicht richtig fühlen können und dies sich erst im Laufe des Buches entwickelt. Trotzdem fand ich die Einstellung von Elysia (Hauptcharakter) teilweise echt sehr ungewöhnlich und nicht wirklich nachvollziehbar.


notepadSchreibstil: Der Schreibstil der Autorin ist sehr lebhaft und so ließ sie vor meinem Auge immer die wunderschöne, perfekte Insel Demense mit ihrer vollkommenen Schönheit erscheinen. Rachel Cohn erschafft eine wunderschöne Welt, mit wahnsinnig tollen technologischen Entwicklungen und lässt Stück für Stück auch die Schattenseite der Insel durch.


favouritesPositiv: Das Ende ist definitiv sehr gut geschrieben und ich würde am Liebsten die Reihe mit dem zweiten Band fortsetzen, um endlich zu erfahren, wie es mit Elysia und allen Anderen weitergeht. Außerdem hat mir sehr gefallen, dass die Autorin auch Tabuthemen in dem Buch behandelt, was sich wahrhaft nicht jeder Jugendbuchautor traut.


error Negativ: Bemängeln muss ich leider den Verlauf der Geschichte, da das Buch bis zur Hälfte echt sehr langatmig geschrieben ist. Die meiste Zeit liest man von Elysas Alltagsleben auf der Insel. Hier hätte das Potenzial für einige Szenen wirklich mehr ausgenutzt werden müssen, Platz dafür wäre auf jeden Fall gewesen. Doch ich denke dieses Manko wird die Autorin im zweiten Band definitiv ausmerzen.


statisticFazit: Beta ist zu Beginn ein sehr langatmiges Buch, bei welchem die Autorin gegebenes Potenzial leider nicht immer ausgenutzt hat, jedoch zum Ende hin den ersten Teil der Tetralogie zu einem guten Abschluss bringt. Ich bin gespannt und freue mich schon auf den zweiten Teil. Bewertung: 4 von maximal 5 Federn

 

 

4 Kommentare

  1. Debbie schreibt:

    Gott, solche Bücher kenn ich zu gut xD Wo man dann die ganze Zeit stöhnt und am Ende ist es auf einmal so -BAM! xD Klingt aber trotzdem interessant :)

  2. his-and-her-books schreibt:

    Das Ende fand ich dann auch gut gelungen. Etwas „seltsam“ fand ich, dass sie binnen Sekunden zwischen den Männern „switchen“ kann?!?! Aber die Überraschung hat überwogen :-)

    Freut mich, dass wir dann doch noch recht behalten haben :-)

    glg
    Steffi

    • Jonas schreibt:

      Ja das fand ich auch sehr grob. Klar der Überlebensinstinkt spielt schon ne Rolle, aber die hat sich ja ihm wieder sehr stark hingegeben. Ja also das fand ich schon auch sehr übel von Elysia. Die Überraschung war krass, ich weiß momentan gar nicht, was Sache ist .. und hoffe es gibt ne gute Erklärung dafür. Ansonst wäre ich echt sehr enttäuscht von der Autorin.

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