Eine wie Alaska – John Green

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Ich habe mir mal geschworen, nie wieder ein John Green Buch zu lesen. Zu traurig war die Geschichte in Das Schicksal ist ein mieser Verräter und es hat mich richtig mitgenommen. Trotzdem ist das Buch eines der Besten, die ich je gelesen habe. Genau aus diesem Grund habe ich nun wieder zu einem John-Green Roman gegriffen und es definitiv nicht bereut.

Klappentext: Miles hat die Schule gewechselt. Auf dem Internat verknallt er sich in die schöne Alaska. Sie ist das Zentrum ihres Sonnensystems, der magische Anziehungspunkt des Internats. Wer um sie kreist, ist glücklich und verletzlich gleichermaßen, euphorisch und immer nah am Schulverweis. Alaska mag Lyrik, nächtliche Diskussionen über philosophische Absurditäten, heimliche Glimmstängel im Wald und die echte wahre Liebe. Miles ist fasziniert und überfordert zugleich. Dass hinter dieser verrückten, aufgekratzten Schale etwas Weiches und Verletzliches steckt, ist offensichtlich. Wer ist Alaska wirklich?

Meine Meinung: Eine wie Alaska ist ein sehr tolles Buch und ich kann es nur jedem empfehlen, dem Das Schicksal ist ein mieser Verräter gefallen hat, denn auf den 304 Seiten erzählt Green die wunderbare Geschichte von Miles und seinen Freunden. Dabei erschafft er wahnsinnig echte und lebendige Charaktere, die den Leser sehr oft zum Lachen bringen. Doch John Green wäre nicht John Green, wenn der Leser aus seinen Romanen nicht etwas für sich mitnehmen könnte. Geschickt und wunderschön traurig übermittelt der Autor hier eine Botschaft, die für mich persönlich eine richtige Weisheit für das Leben darstellt und an die ich bestimmt noch sehr oft denken werde. Ich würde gerne für euch das Ende zitieren, denn das ist so wunderschön und wertvoll. Doch das wäre nicht dasselbe, das Buch sollte man wirklich gelesen haben. *Hust* Ich habe das Ende mittlerweile schon 3-mal gelesen, so toll ist das!

Fazit: Eine wie Alaska ist ein zu Beginn sehr fröhliches und lustiges Jugendbuch, das mit sehr echten, lebendigen Charakteren glänzt und mit einer wunderschön traurigen Geschichte überzeugt, die dem Leser garantiert noch lange im Gedächtnis bleiben wird.

 

5Federn

3 Kommentare

  1. Emma schreibt:

    Hey,
    gerade eben gab ich bei Google „Eine wie Alaska Klappentext“ ein und war richtig baff, wie gut dein Blog da platziert ist. Da ich nicht einfach kopieren und mich dann wieder davonschleichen wollte, dachte ich, ich lese mir mal durch, was du so von dem Buch hältst.
    Ich bin da etwas hin- und hergerissen. Einerseits stimme ich dir vollkommen zu. Die Charaktere und auch die Geschichte haben etwas Wunderschönes an sich. Allerdings finde ich, dass auch ziemlich viele Klischees bedient werden, wie beispielsweise das Internatsklischee (ein Aufpasser, der darauf achtet, dass die Regeln eingehalten werden, Bandenkriege usw.).
    Außerdem waren ein paar Parallelen zu „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ erkennbar…

    Ich bin jedenfalls gespannt, wann es mich wieder „zur Stillen Feder“ verschlägt.
    Ich wünsche dir noch eine frohe Lesewoche *zwinker* und hoffe du hast das ein oder andere gute Buch vor dir.
    deine Emma

    • Jonas schreibt:

      Hey Emma :-) Stimmt, krass! Habe ich noch gar nicht bemerkt, WordPress ist was Suchmaschinenoptimierung betrifft schon ziemlich gut und macht schon vieles von alleine :-) Danke für deine lieben Worte und bis bald, lg Jonas

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