Oceanhorn – Zelda-Klon mit Indie-Charme

Oceanhorn – Monster of Uncharted Seas liegt schon sehr lange in meiner Steam-Bibliothek. Ich habe es damals in einem Humble Bundle günstig erworben, hatte es dann für 15 Minuten angespielt und aus irgendeinem Grund liegen gelassen. Nun habe ich es auf 2-3 Spiel-Sessions (11 Spielstunden / 76  % Erfolge) durchgespielt und kann folgendes zu dem Indie-Highlight erzählen:

Allgemeines: Schon nach den ersten Minuten erkennt man sehr viele Parallelen mit dem Zelda Universum. Dies ist kein Kritikpunkt, da das Spiel sehr gut die bereits bekannten Elemente integriert. Allein die ersten Story-Grafiken erinnern mich an so manches Handheld-Zelda, Steuerung, Spielprinzip, der Aufbau der Level und der Rätsel erinnern an  das große Nintendo-Vorbild.

Story: Die Story ist sehr schön inszeniert und für meinen Geschmack von Umfang her genau richtig. Man begibt sich auf die Suche nach seinem Vater, muss 3 Siegel finden, um sich dann OceanHorn entgegenstellen zu können. Untermalt wird diese mit schönen Szenen, Bildern und einer Teil-Vertonung.  Es gibt mehrere Inseln, die alle mittels Schiff automatisiert angefahren werden können. Während der Fahrt muss man sich die Zeit mit dem Beschießen der Ocean-Monster vertreiben. Auf der Insel angekommen kann man dann seine Abenteuer-Lust ausleben, alle Rätsel knacken, Kisten und spezielle rote Blut-Steine sammeln (hat man fast alle, wartet ein Geheimnis auf euch). Natürlich müssen Bosse verkloppt und bezwungen werden.

Steuerung: Ich habe das Spiel komplett am PC mit XboxOne Controller gespielt und muss sagen, dass diese Steuerung perfekt umgesetzt wurde. Das Spiel hat Full-Controller-Support, das heißt auch Menü-Führung etc. funktioniert ohne Probleme. Mit den XYAB-Buttons schlägt man mit dem Schwert zu, weicht aus, spricht so manchen der mehreren Zauber und kann zusätzlich auch noch Bogen, Bomben, Springstiefel verwenden, um sich durch die Level zu kämpfen.

Grafik & Soundtrack: Grafik und Soundtrack sind sehr schön gestaltet, der Comic-Stil gefällt mir sehr gut und der Soundtrack kann sich echt sehen lassen, denn dieser wurde von keinen Geringeren als Nobuo Uematsu (Final Fantasy) und Kenji Ito (Seiken Densetsu) komponiert. Also wenn das mal keine Hochkaräter sind.

Fazit: OceanHorn ist ein super Indie Titel, welcher mit Rätseln, einer guten Geschichte und tollem Gameplay auf voller Linie überzeugt. Ich freue mich sehr auf den zweiten Teil, welcher 2018 erscheinen soll. Bis dahin wünsche ich jedem Rätsel- und Zelda-Fan viel Spaß mit Oceanhorn.

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