Planetenwanderer – George R.R. Martin

planetenwanderer

An alle Fans von Game Of Thrones und Das Lied von Eis und Feuer: aufgepasst! Seit dem 10. Juni gibt es einen neuen Roman von George R.R. Martin, Planetenwanderer. Da ich ein wirklich großer Fan von der Serie GoT und der Buchreihe DLvEuF bin, musste ich mir einfach das Buch besorgen. Ich war auch schon sehr gespannt, ob mir das Buch gefallen wird, da Planetenwanderer nicht in einer mittelalterlichen, sondern in einer futuristischen Welt voller Planeten und Galaxien spielt.

Klappentext: Die Menschheit hat sich in den unendlichen Weiten des Weltalls ausgebreitet. Überall sind neue Siedlungen entstanden, und jede Welt birgt neue Gefahren. Als der interplanetarische Händler Haviland Tuf eines der letzten Saatschiffe der Erde erwirbt, beginnt seine Odyssee quer durch den Weltraum. Eine Odyssee, auf der Haviland Tuf vom einfachen Händler zum gefeierten Retter der Menschheit wird … Mit Planetenwanderer beweist George R. R. Martin, dass er wie kein Zweiter die Fantastik mit dem Realismus zu vermählen versteht.

Allgemein: Planetenwanderer ist auf den ersten Blick nicht das was es scheint. Mit Planetenwanderer habe ich einen 500 Seiten starken SciFi-Roman erwartet. Jeder sollte sich hier im Klaren sei, dass Planetenwanderer eine reine Kurzgeschichtensammlung über den Händler Haviland Tuff ist. Diese Geschichten erschienen ursprünglich in den 80er Jahren und wurden später in dem Werk „Tuf Voyaging“ zusammengefasst. Mit Planetenwanderer erscheinen erstmals die Kurzgeschichten in einem zusammengefassten Werk in deutscher Sprache. Der Roman setzt sich dabei aus folgenden Geschichten zusammen:

1. Der Seuchenstern (126 Seiten „The Plague Star“ 1985)
2. Brot und Fische (90 Seiten „Loaves and Fishes“ 1985)
3. Wächter (64 Seiten „Guardians“ 1981)
4. Die zweite Speisung (50 Seiten „Second Helpings“ 1985)
5. Eine Bestie für Norn (XX Seiten „A Beast for Norn“ 1976)
6. Nennt ihn Moses (XX Seiten „Call Him Moses“ 1978)
7. Manna vom Himmel (XX Seiten „Manna From Heaven“ 1985)

In den einzelnen Kurzgeschichten übernimmt und kämpft Haviland um heiß begehrte Handelsschiffe, rettet entfernte Planeten vor Seeungeheuern, Hungersnöten und weist dabei auch auf gesellschaftliche Missstände, wie zum Beispiel Überbevölkerung, hin und nimmt dabei kein Blatt vor den Mund. Dabei steht ihm wohl das letzte verbliebene Kriegsschiff einer ausgestorbenen Rasse zur Verfügung und dieses nutzt er für seine guten Taten, indem er die Planeten durch das Erfinden und Erzeugen neuer Organismen mittels Zelldatenbank wieder ins Gleichgewicht bringt. Mit dabei sind natürlich immer seine Katzen, die mit ihm alleine auf dem riesigen Schlachtschiff wohnen und leben. Um seine Ziele zu erreichen, geht Haviland dabei oft ein Risiko ein, schließt Wetten ab und kommt aus den Miseren dabei immer ohne nennenswerte Probleme raus. Die Geschichten strotzten nur so vor Ideenreichtum und neuen erstaunlichen Technologien, dabei steht oft auch Humor und die ständige Überlegenheit Haviland Tuffs gegenüber seinen Mitmenschen im Vordergrund.

Charaktere: Haviland Tuff ist ein dicker und schlauer Händler mit Glatze, der seine Katzen über alles liebt und sich seine Zeit gerne mit dem Weltretten vertreibt. Stets fühlt er sich überlegen, weiß für jedes Problem eine Lösung und erlebt selten Rückschläge. Leider gibt es nur wenige Charaktere, die geschichtenübergreifend auftreten. So kann sich der Leser wenn überhaupt, nur mit Haviland Tuf identifizieren und anfreunden, weil andere Charaktere meist ausgelöscht, nicht mehr erwähnt oder gar nicht mehr in den Folgegeschichten vorkommen. Dies liegt hauptsächlich daran, dass Planetenwanderer eine reine Kurzgeschichtensammlung ist und jede Geschichte wie eine Episode aus Haviland Tuffs Leben ist. Ich habe Tuffy, seine Art und Lebensweise schnell ins Herz geschlossen und lieb gewonnen.

Stil & Aufbau: Planetenwanderer setzt sich aus 7 Kurzgeschichten zusammen, die in ihrer Länge von 50-130 Seiten variieren und alle vom Händler Haviland Tuff handeln. Beim Lesen von Planetenwanderer merkt man sofort, dass es vom Bestellerautor George R.R. Martin geschrieben ist, den der Schreibstil ist wie bei Das Lied von Eis und Feuer sehr gut und durchaus komplexer als bei den meisten Romanen heutzutage. Der Autor zaubert ganze Galaxien und Planeten vor das Auge des Lesers und überzeugt damit auf ganzer Linie.

Fazit: Planetenwanderer ist eine schöne Kurzgeschichtensammlung mit vielen originellen Ideen, die ich jedoch hauptsächlich nur für Fans von George R.R. Martin empfehlen kann. Leider sind die Kurzgeschichten untereinander nicht mehr versponnen und können somit nicht ihr ganzes Potenzial entfalten, das die Charaktere und Ideen auf jeden Fall hergeben würden. 3 von 5 Federn.

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News rund ums Buch #2

Diese Woche mit einem Weltbild-Skandal, der Verfilmung und dem Kinostart von Stephanie Meyers Seelen und außerdem der Bekanntgabe des letzten und dritten Titels der Buchreihe Die Bestimmung.

Weltbild nimmt Schwulenbücher aus dem Sortiment


Weltbild hat alle Bücher des Verlags Icon Empire Press aus dem Programm genommen, welcher hauptsächlich für schwule Literatur (Boys Love) bekannt ist. Weltbild selbst sagt, dass die Entfernung der Bücher aus dem Sortiment nichts mit der Tatsache zu tun hat, dass dies hauptsächlich Bücher sind, in denen es um Homosexualität geht. Gegenüber dem Verlag Icon Empire Press hingegen äußerte sich Weltbild wie folgt

Eigene Schriftarten auf dem Kindle installieren

Bei den neuen Modellen des Kindles gibt es nun die Möglichkeit, eigene Schriftarten für den E-Reader zu installieren. Diese Anleitung funktioniert nur bei dem Kindle Touch und dem Kindle Paperwhite. Auch wenn ich die bereits vorhanden Schriftarten des Kindles echt Klasse finde und diese auch wirklich sehr gut leserlich sind, habe ich versucht neue Schriftarten zu installieren und bin auf folgende Schritte gekommen.

 

1. Schließe den Kindle an den Computer an und öffne das Verzeichnis.1370102791_Font
2. Erstelle den Ordner USE_ALT_FONTS, dieser hat keinen Inhalt.
3. Erstelle den Ordner fonts.
4. Kopiere die gewünschten Schriftarten in den Ordner fonts.
5. Trenne den Kindle vom Computer .
6. Führe einen Neustart mit Menü | Einstellungen | Menü | Neustart durch.

 

newfontsonkindleDanach sind die Schriftarten für den Kindle verfügbar und können zum Lesen verwendet werden. Damit die Schriftarten nach dem Neustart des Geräts eingelesen werden, müssen diese eine Namenskonvention einhalten. Die Fonts müssen wie folgt benannt sein:

  • NamederSchriftart-Regular.ttf (normal)
  • NamederSchriftart-Italic.ttf (kursiv)
  • NamederSchriftart-Bold.ttf (fett)
  • NamederSchriftart-BoldItalic.ttf (fett und kursiv)

Seid ihr mit den Funktionen eures Kindles / E-Readers zufrieden oder vermisst ihr das ein oder andere Feature?

Fünf – Ursula Poznanski

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Nach dem ausgezeichneten Jugend-Roman Erebos von Ursula Poznanski habe ich mich an einen weiteren Roman der Wiener Autorin gewagt. Das Grundthema des Thrillers hat mich bereits vor dem Kauf sehr neugierig gemacht, da ich selbst auch schön öfter mit Freunden geocachen war und mir es wirklich sehr gut gefallen hat. Mit Fünf beginnt eine neue Thriller-Reihe der Autorin, Beatrice Kaspary. Beim Wunderlich-Verlag ist bereits Kasparys zweiter Fall Blinde Vögel erschienen, den ich mir auf jeden Fall auch noch zulegen werde. Doch nun zu Fünf:

Klappentext: Eine Frau liegt tot auf einer Kuhweide. Ermordet. Auf ihren Fußsohlen: eintätowierte Koordinaten. An der bezeichneten Stelle wartet ein grausiger Fund: eine Hand, in Plastikfolie eingeschweißt, und ein Rätsel, dessen Lösung zu einer Box mit einem weiteren abgetrennten Körperteil führt. In einer besonders perfiden Form des Geocachings, der modernen Schnitzeljagd per GPS, jagt ein Mörder das Salzburger Ermittlerduo Beatrice Kaspary und Florin Wenninger von einem Leichenteil zum nächsten. Jeder Zeuge, den sie vernehmen, wird kurz darauf getötet, und die Morde geschehen immer schneller. Den Ermittlern läuft die Zeit davon, sie ahnen, dass erst die letzte Station ihrer Rätselreise das entscheidende Puzzleteil zutage fördern wird …

Allgemein: Fünf von Ursula Poznanski hat mich bereits vor dem Kauf mit der Grundidee, einen Mordfall mit Geocaching in Verbindung zu setzen, sehr überzeugt. Im Roman hat die Autorin dies wunderbar umgesetzt und erklärt auch den Lesern, die noch nichts von Geocaching gehört haben, wie es funktioniert, und beschreibt Szenebegriffe und Abkürzungen wie TFTH (Thanks For The Hunt). Der Einstieg in Fünf hat bei mir ein bisschen gedauert, das erste Drittel läuft nämlich erst mal ein bisschen ruhiger ab. Nach dem ruhigeren Einstieg geht es ab dem zweiten Drittel jedoch richtig los und der Mordfall lässt mich nicht mehr los und fesselt mich an die Seiten. Zum Ende hin steigt die Spannung deutlich und nach der grandiosen Auflösung des Mordfalls werden keinen offenen Fragen hinterlassen. Die Geschichte ist von vorne bis hinten gut durchdacht, schlüssig und wirklich einzigartig. Ein wirklich großes Lob an die Autorin für diese außergewöhnliche Idee mit den Geocaches.

Charaktere: Beatrice Kaspary, eine gestresste Mutter von 2 Kindern, die sich von ihrem Ehemann getrennt hat und nachts von diesem belästigt wird. Eine Mutter, die wirklich rund um die Uhr mit Kindern & Job ausgelastet ist und bei der leider, und das merken auch ihre Kinder, oft Beruf vor Alltagsleben kommt. Ungewollt. So hat ihr Exmann sie stets auf dem Kicker und auch den Kindern gefällt es bei ihrem Papa sehr gut, doch Beatrice weiß nicht so recht was sie fühlen soll. Und in dem ganzen Alltagschaos soll Kaspary dann auch noch Mordfälle aufklären und einen klaren Kopf behalten.

Ihre Kollegen stehen ihr tatkräftig bei der Aufklärung des Mordfalls zur Seite und Insider und Kollege Florin hat schon einiges an Geocaching-Erfahrung gesammelt und ist selbst leidenschaftlicher Geocacher. Die Neben-Charaktere werden zwar weniger beleuchtet wie Bea selbst, doch konnte ich mich mit diesen trotzdem identifizieren.

Der Mörder bzw. die Mörderin steht während des ganzen Buches im Hintergrund, lockt die Ermittler immer wieder an neue Geocaches und stellt den Kriminalbeamten stets neue Prüfungen und Rätsel. Die Nachrichten, die er Beatrice hinterlässt, werfen stets neue Fragen auf und haben immer mehrere Bedeutungen. Hat es der Mörder bereits auf sie abgesehen und beobachtet jeden ihrer Schritte?

Stil & Aufbau: Der Krimi wird komplett aus der Sicht von Beatrice geschildert. Dabei steht die Gedanken- und Gefühlswelt von Beatrice im Mittelpunkt und natürlich die laufenden Ermittlungen. Der Schreibstil ist sehr einfach, aber auf jeden Fall mitreisend und spannend. Persönlich gestört hat mich ein bisschen, dass die Kapitel teilweise sehr lang sind. Das erste Kapitel umfasst circa ein Drittel des gesamten Romans. Kleinere Abschnitte wären hier schön gewesen, da ich nur ungern mitten im Kapitel aufhöre. Das ist aber nicht weiter schlimm, denn die Einteilung der Kapitel macht durchaus Sinn, weil nach jedem Kapitel ein neuer Cache auftritt und von den Ermittlern gefunden werden muss.

Fazit: Mit Fünf hat Ursula Poznanski einen sehr originellen und vor allem spannenden Thriller veröffentlicht, der mit ausgefallenen Ideen, sympathischen Charakteren und einem großartigen Showdown auf ganzer Linie überzeugt und die Leser in die Welt des Geocachens einführt.

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Wie bekomme ich mehr Kommentare?

Diese Frage hat sich bestimmt jeder Blogger schon mindestens einmal gestellt, denn so ziemlich jeder Autor findest es toll, wenn er Rückmeldungen von seinen Lesern bekommt und sieht, dass seine Artikel auch wirklich gelesen werden. Wie schön wäre es, dass auf jeden veröffentlichten Artikel zehn oder sogar noch mehr Kommentare folgen, die Leser aktiv an Diskussionen teilnehmen und ihre Meinung offenkundig mitteilen.

Doch die Realität sieht meistens (leider) ganz anders aus: Der Blogautor recherchiert gründlich für die Artikel, schreibt den wohl möglich besten Blogpost, den er jemals geschrieben hat. Zumindest steckt er so viel Energie dafür rein. Nachdem der Autor die liebevoll selbst erstellte Grafiken nach der stundenlangen Schreibarbeit eingefügt hat, drückt er auf Veröffentlichen. In der Hoffnung, es nun endlich geschafft zu haben, aktualisiert er mindestens alle 5 Minuten den Blog. Es ist schließlich sein bester Artikel, in den er so viel Arbeit & Zeit reingesteckt hatte. Nach ein paar Stunden jedoch verlässt auch ihn die Euphorie und schließt frustriert das Browserfenster … Kein Kommentar, wieder einmal. Nichtmal ein elendiges „Schöner Post, besuche mich doch mal auf www.ich-schreibe-viele-kommentare-mit-meinem-bloglink-am-ende-weil-ich-eine-kommentarhure-bin.de“. Echt frustrierend. Doch woran liegt es, dass Leser nicht das Bedürfnis haben, ihre Meinung mitzuteilen. Woran liegt es, dass viele Blogs keine, Andere aber etliche Kommentare vorzuweisen haben. Am Inhalt? Ja auch, aber es gibt auch viele andere Gründe, warum Leser nicht kommentieren wollen.

1. Warum Kommentare sinnvoll und nützlich sind


1370035903_commentKommentare sind meiner Meinung nach essenziell um erfolgreich Bloggen zu können und zu wollen. Denn ohne Kommentare gibt es keine Motivation und ohne Motivation gibt es keine neuen Artikel und ohne neue Artikel gibt es auch keine neuen Kommentare. Ein Teufelskreis, nicht wahr?

Kommentare sind sehr oft eine wirklich sinnvolle Ergänzung zum Artikel und stellen einen Mehrwert für den Leser dar. Persönliche Erfahrungen, weitere Informationen und Hintergründe zum behandelten Thema, eine zweite Meinung zum Sachverhalt. Dies sind alles Infos, die primär durch Kommentare anderer User bereitgestellt werden und von den Lesern sehr geschätzt werden. Doch es gibt ein paar Maßnahmen, die primär dafür sorgen, dass die Bereitschaft zum Kommentieren steigt und somit die Wahrscheinlichkeit von Leserkommentaren höher ist.

2. Einzigartiger qualitativ hochwertiger Inhalt


Heutzutage hat fast jeder deutsche Haushalt einen Internet-Anschluss mit Flatrate, streamt Videos und Musik, wenn möglich sogar noch an den eigenen Smart-TV, spielt Online-Games und ist auf Facebook, Twitter und Youtube vertreten. Wir haben 2013, doch das Web 2.0 ist schon lange da. Es wird gebloggt, gevloggt, getumblerd und getwittert, geshared, gescrobbelt und überall setzen wir unsere Likes und Dislikes. Wir werden überflutet von Informationen, von Statusupdates und Photo-Uploads, von Blogposts und Forenbeiträgen.1370036584_picture

Doch worauf will ich hinaus. Durch die technischen Gegebenheiten ist es heutzutage sehr einfach geworden, selbst Beiträge ins Web zu publizieren und genau das ist ein großer Grund, warum heutzutage nicht mehr viel kommentiert wird. Es gibt einfach viel zu viele Inhalte, gleiche Beiträge, ähnliche Meinungen und Standpunkte. Wer glänzen will unter den Millionen Blogs, muss auffallen. Einzigartig und besonders sein, er muss aus der Masse herausstechen und sich beweisen, um dem Leser zu gefallen. Man muss besser sein als die Anderen, denn wer schlechter ist, der hat beim Leser meistens schon verloren. Dazu verweiße ich gern auf mein erstes Tutorial (Buch)Blog starten – Quickstart-Guide.

Doch nun zum eigentlichen Punkt: Was macht einen qualitativ hochwertigen Beitrag aus? Neben der gründlichen Recherche bei jedem Artikel sollte jeder Beitrag frei von Fehlern sein. Nichts ist schlimmer, als wenn der Anteil der falsch geschrieben Wörter höher ist als der der Richtigen. Deine eigene Meinung sollte gut begründet und dargestellt werden, frei von Klischees und einseitiger Berichtserstattung. Sei einzigartig und biete deinem Leser einen Mehrwert, einen Grund, warum sie genau bei DIR vorbeischauen sollten und nicht beim Blogger XY. Das heißt: Schreibe Tutorials, Anleitungen und Hilfestellungen, produziere und designe Vorlagen für Dokumente, Grafiken, Banner und Icons. Das geht natürlich nicht bei jedem Blog, da nicht jedes Themengebiet das hergibt. Veranstalte Aktionen, Gewinnspiele und biete dem Leser einfach Inhalte, die er nur bei dir lesen und erfahren kann. Sei einzigartig, den nur so hebst du dich von den anderen Blogs deutlich ab.

3. Leser durch Fragen auffordern zu kommentieren


1370036276_usersDurch gezielte Fragen am Ende eines Artikels, wird dem Leser vermittelt, dass der Autor dessen Meinung schätzt und auch gerne mit seinen Lesern kommuniziert. Der Autor sollte es jedoch nicht mit den Fragen übertreiben, sonst fühlt sich der Leser überrumpelt. Fragen können mitten im Artikel, bevorzugt am Ende oder auch bereits im Titel des Posts gestellt werden. Beispiel: Kindle Paperwhite, der neue Gott am E-Reader-Himmel? Kommen die Fragen im Beitragstext vor, so ist es sinnvoll, diese farblich oder auf andere Weisen vom Text hervorzuheben. Durch das Aufstellen von Behauptungen kann der Leser gezielt provoziert werden, sodass dieser seine Meinung in einem Kommentar hinterlässt. Beispiel: Das neue Buch von Max Mustermann ist der schlechteste Roman, den ich jemals gelesen habe. Durch solche Fragen und Behauptungen wird der Leser gezielt dazu aufgefordert, seine Meinung kundzutun.

4. Social-Media & Kommentieren auf anderen Blogs


Nach Punkt 3 sind nun die Grundsteine gelegt, damit Leser überhaupt das Bedürfnis haben deinen Beitrag zu kommentieren. Erfahrungsgemäß kommentieren jedoch nur 1% der Leser einen Artikel, bei manchen sogar noch weniger bis gar kein Leser. Doch zwangsläufig führen mehr Leser auch zu mehr Kommentaren. Daher soll eine eigene Facebook-Fanpage stets auf deine Artikel verlinken. Lade deine Freunde ein, damit sie deine Seite liken und synchronisiere deine Facebook-Posts mit deinem Twitter-Account, den auch dort warten eventuell neue Leser und somit Kommentierer auf genau deinen Beitrag. Tausche dich mit anderen Bloggern aus der Szene aus, zum Beispiel in speziellen Facebook-Gruppen für dein Themengebiet oder spezielle Internetseiten, die sich primär mit deinem Blogging-Thema beschäftigen. Jeder neue Kontakt, jede neue Person könnte dein neuer Leser sein.1370036155_earth

Besonders schnell findet man neue Leser, wenn man regelmäßig auf anderen Blogs kommentiert und sich in der Bloggerwelt erst mal bekannt macht. Es zählt nicht die Anzahl der Kommentare, sondern primär die Qualität der Kommentare, die du auf anderen Seiten hinterlässt. Leser & Blogautoren wollen qualitativ hochwertige, echte Lesermeinungen. Dabei sollte man stets beachten, dass jeder Kommentar einzigartig sein soll (Google kommt dir sonst auf die Schliche). Das heißt kein Copy&Paste und vor allem kein „Schau doch mal vorbei, schöner Blog“, das kommt wirklich nicht gut an.  Natürlich solltest du primär nur Kommentare auf Seiten verfassen, die auch dein Themengebiet behandeln und dieselbe Zielgruppe haben wie du. Durch die vielen guten Kommentare auf anderen Blogs, finden dich neue Leser und kommen so auf deinen Blog und werden vielleicht Leser. Besonders viel Rückmeldung und neue Leser erhält man auch durch einen eigenen, separaten Youtube-Kanal.

5. Einfach Kommentare schreiben & Abonnieren


1370036347_notepadNachdem die Artikel nun 1A verfasst sind, Fragen gestellt und auch eventuelle neue Leser durch Social-Media gewonnen wurden, muss auch sichergestellt sein, dass Leser einfach und schnell Kommentare hinterlassen können. Dabei ist primär das Design und der Aufbau des Kommentar-Bereichs wichtig. Wichtig ist, dass jeder Leser die Möglichkeit hat, einen Kommentar zu hinterlassen. Am besten man bietet so viele Kommentier-Möglichkeiten an wie möglich. Das heißt Kommentar schreiben via Facebook, Twitter, Blogger, WordPress und ganz wichtig ist Name/URL, denn damit kann jeder kommentieren ohne seine Identität preiszugegeben. Der Kommentar-Bereich sollte keine vielen Pflichtangaben enthalten, die ein Leser eventuell gar nicht erfüllen kann. Schließlich hat ja nicht jeder eine eigene Webseite, von daher ist dies als Pflichtfeld eher ungünstig. Captcha Codes sind störend, verwendet lieber ein Plugin für eure Blogging-Software, um ungewünschte Kommentare & Spam zu blockieren. Beim Lesen des Artikels sollte sofort ersichtlich sein, an welcher Stelle man Kommentare schreiben kann. Das heißt: Gutes Design und keine extra PopUp-Fenster zum Kommentieren. Damit deine Leser auch benachrichtigt werden, wenn sie eine Antwort auf ihren Kommentar erhalten haben, solltest du die Möglichkeit anbieten Kommentare zu abonnieren (RSS/Blogger/Subscribe-To-Comments).

6. Richtiger Umgang mit Kommentaren1370036667_tick


Die ersten Kommentare hast du nun schon erhalten, doch solltest du auch richtig mit diesen umgehen. Man sollte zügig und vor allem freundlich Antworten, selbst bei bösen Kommentaren. Es gibt nichts Schlimmeres, als wenn sich der Leser dafür entschieden hat, deinen Beitrag zu kommentieren und dann wird er nicht einmal beachtet bzw. wird einfach ignoriert. Warum sollten deine Leser kommentieren, wenn du es nicht einmal schaffst, ihnen eine Antwort zu schicken? Richtig – sie werden es nicht mehr tun, denn sie fühlen sich automatisch überflüssig. Am Besten man antwortet auf jeden Kommentar, geht kommunikativ mit seinen Lesern um und gibt auch alle Kommentare frei, auch und besonders die kritischen Meinungen.

7. Belohne deine Leser für ihren Fleiß


1370036670_favouritesZeig deinen Lesern, dass du es schätzt, dass sie sich an Diskussionen beteiligen und ihre Meinung kundtun. Dies kann durch eine Top-Kommentatoren-Liste umgesetzt werden, von der deine Leser durch die Verlinkung profitieren. Bloggen ist nicht nur Bloggen, sondern auch Kontakte knüpfen und pflegen. Kommentiere auf den Blogs deiner Leser und verlinke dich auch mit anderen Blogs. Plane Aktionen & Gewinnspiele mit mehreren Blogs zusammen. Verbindet euch miteinander und ihr könnt beide sehr davon profitieren und neue Leser gewinnen.

 

Bloggen ist Kontakte knüpfen, denn Einzelgänger bleiben nicht lange bestehen …
Habt ihr selbst noch ein paar Tipps, wie man seine Leser am Besten dazu anregt, zu kommentieren?