Fünf – Ursula Poznanski

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Nach dem ausgezeichneten Jugend-Roman Erebos von Ursula Poznanski habe ich mich an einen weiteren Roman der Wiener Autorin gewagt. Das Grundthema des Thrillers hat mich bereits vor dem Kauf sehr neugierig gemacht, da ich selbst auch schön öfter mit Freunden geocachen war und mir es wirklich sehr gut gefallen hat. Mit Fünf beginnt eine neue Thriller-Reihe der Autorin, Beatrice Kaspary. Beim Wunderlich-Verlag ist bereits Kasparys zweiter Fall Blinde Vögel erschienen, den ich mir auf jeden Fall auch noch zulegen werde. Doch nun zu Fünf:

Klappentext: Eine Frau liegt tot auf einer Kuhweide. Ermordet. Auf ihren Fußsohlen: eintätowierte Koordinaten. An der bezeichneten Stelle wartet ein grausiger Fund: eine Hand, in Plastikfolie eingeschweißt, und ein Rätsel, dessen Lösung zu einer Box mit einem weiteren abgetrennten Körperteil führt. In einer besonders perfiden Form des Geocachings, der modernen Schnitzeljagd per GPS, jagt ein Mörder das Salzburger Ermittlerduo Beatrice Kaspary und Florin Wenninger von einem Leichenteil zum nächsten. Jeder Zeuge, den sie vernehmen, wird kurz darauf getötet, und die Morde geschehen immer schneller. Den Ermittlern läuft die Zeit davon, sie ahnen, dass erst die letzte Station ihrer Rätselreise das entscheidende Puzzleteil zutage fördern wird …

Allgemein: Fünf von Ursula Poznanski hat mich bereits vor dem Kauf mit der Grundidee, einen Mordfall mit Geocaching in Verbindung zu setzen, sehr überzeugt. Im Roman hat die Autorin dies wunderbar umgesetzt und erklärt auch den Lesern, die noch nichts von Geocaching gehört haben, wie es funktioniert, und beschreibt Szenebegriffe und Abkürzungen wie TFTH (Thanks For The Hunt). Der Einstieg in Fünf hat bei mir ein bisschen gedauert, das erste Drittel läuft nämlich erst mal ein bisschen ruhiger ab. Nach dem ruhigeren Einstieg geht es ab dem zweiten Drittel jedoch richtig los und der Mordfall lässt mich nicht mehr los und fesselt mich an die Seiten. Zum Ende hin steigt die Spannung deutlich und nach der grandiosen Auflösung des Mordfalls werden keinen offenen Fragen hinterlassen. Die Geschichte ist von vorne bis hinten gut durchdacht, schlüssig und wirklich einzigartig. Ein wirklich großes Lob an die Autorin für diese außergewöhnliche Idee mit den Geocaches.

Charaktere: Beatrice Kaspary, eine gestresste Mutter von 2 Kindern, die sich von ihrem Ehemann getrennt hat und nachts von diesem belästigt wird. Eine Mutter, die wirklich rund um die Uhr mit Kindern & Job ausgelastet ist und bei der leider, und das merken auch ihre Kinder, oft Beruf vor Alltagsleben kommt. Ungewollt. So hat ihr Exmann sie stets auf dem Kicker und auch den Kindern gefällt es bei ihrem Papa sehr gut, doch Beatrice weiß nicht so recht was sie fühlen soll. Und in dem ganzen Alltagschaos soll Kaspary dann auch noch Mordfälle aufklären und einen klaren Kopf behalten.

Ihre Kollegen stehen ihr tatkräftig bei der Aufklärung des Mordfalls zur Seite und Insider und Kollege Florin hat schon einiges an Geocaching-Erfahrung gesammelt und ist selbst leidenschaftlicher Geocacher. Die Neben-Charaktere werden zwar weniger beleuchtet wie Bea selbst, doch konnte ich mich mit diesen trotzdem identifizieren.

Der Mörder bzw. die Mörderin steht während des ganzen Buches im Hintergrund, lockt die Ermittler immer wieder an neue Geocaches und stellt den Kriminalbeamten stets neue Prüfungen und Rätsel. Die Nachrichten, die er Beatrice hinterlässt, werfen stets neue Fragen auf und haben immer mehrere Bedeutungen. Hat es der Mörder bereits auf sie abgesehen und beobachtet jeden ihrer Schritte?

Stil & Aufbau: Der Krimi wird komplett aus der Sicht von Beatrice geschildert. Dabei steht die Gedanken- und Gefühlswelt von Beatrice im Mittelpunkt und natürlich die laufenden Ermittlungen. Der Schreibstil ist sehr einfach, aber auf jeden Fall mitreisend und spannend. Persönlich gestört hat mich ein bisschen, dass die Kapitel teilweise sehr lang sind. Das erste Kapitel umfasst circa ein Drittel des gesamten Romans. Kleinere Abschnitte wären hier schön gewesen, da ich nur ungern mitten im Kapitel aufhöre. Das ist aber nicht weiter schlimm, denn die Einteilung der Kapitel macht durchaus Sinn, weil nach jedem Kapitel ein neuer Cache auftritt und von den Ermittlern gefunden werden muss.

Fazit: Mit Fünf hat Ursula Poznanski einen sehr originellen und vor allem spannenden Thriller veröffentlicht, der mit ausgefallenen Ideen, sympathischen Charakteren und einem großartigen Showdown auf ganzer Linie überzeugt und die Leser in die Welt des Geocachens einführt.

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Wie bekomme ich mehr Kommentare?

Diese Frage hat sich bestimmt jeder Blogger schon mindestens einmal gestellt, denn so ziemlich jeder Autor findest es toll, wenn er Rückmeldungen von seinen Lesern bekommt und sieht, dass seine Artikel auch wirklich gelesen werden. Wie schön wäre es, dass auf jeden veröffentlichten Artikel zehn oder sogar noch mehr Kommentare folgen, die Leser aktiv an Diskussionen teilnehmen und ihre Meinung offenkundig mitteilen.

Doch die Realität sieht meistens (leider) ganz anders aus: Der Blogautor recherchiert gründlich für die Artikel, schreibt den wohl möglich besten Blogpost, den er jemals geschrieben hat. Zumindest steckt er so viel Energie dafür rein. Nachdem der Autor die liebevoll selbst erstellte Grafiken nach der stundenlangen Schreibarbeit eingefügt hat, drückt er auf Veröffentlichen. In der Hoffnung, es nun endlich geschafft zu haben, aktualisiert er mindestens alle 5 Minuten den Blog. Es ist schließlich sein bester Artikel, in den er so viel Arbeit & Zeit reingesteckt hatte. Nach ein paar Stunden jedoch verlässt auch ihn die Euphorie und schließt frustriert das Browserfenster … Kein Kommentar, wieder einmal. Nichtmal ein elendiges „Schöner Post, besuche mich doch mal auf www.ich-schreibe-viele-kommentare-mit-meinem-bloglink-am-ende-weil-ich-eine-kommentarhure-bin.de“. Echt frustrierend. Doch woran liegt es, dass Leser nicht das Bedürfnis haben, ihre Meinung mitzuteilen. Woran liegt es, dass viele Blogs keine, Andere aber etliche Kommentare vorzuweisen haben. Am Inhalt? Ja auch, aber es gibt auch viele andere Gründe, warum Leser nicht kommentieren wollen.

1. Warum Kommentare sinnvoll und nützlich sind


1370035903_commentKommentare sind meiner Meinung nach essenziell um erfolgreich Bloggen zu können und zu wollen. Denn ohne Kommentare gibt es keine Motivation und ohne Motivation gibt es keine neuen Artikel und ohne neue Artikel gibt es auch keine neuen Kommentare. Ein Teufelskreis, nicht wahr?

Kommentare sind sehr oft eine wirklich sinnvolle Ergänzung zum Artikel und stellen einen Mehrwert für den Leser dar. Persönliche Erfahrungen, weitere Informationen und Hintergründe zum behandelten Thema, eine zweite Meinung zum Sachverhalt. Dies sind alles Infos, die primär durch Kommentare anderer User bereitgestellt werden und von den Lesern sehr geschätzt werden. Doch es gibt ein paar Maßnahmen, die primär dafür sorgen, dass die Bereitschaft zum Kommentieren steigt und somit die Wahrscheinlichkeit von Leserkommentaren höher ist.

2. Einzigartiger qualitativ hochwertiger Inhalt


Heutzutage hat fast jeder deutsche Haushalt einen Internet-Anschluss mit Flatrate, streamt Videos und Musik, wenn möglich sogar noch an den eigenen Smart-TV, spielt Online-Games und ist auf Facebook, Twitter und Youtube vertreten. Wir haben 2013, doch das Web 2.0 ist schon lange da. Es wird gebloggt, gevloggt, getumblerd und getwittert, geshared, gescrobbelt und überall setzen wir unsere Likes und Dislikes. Wir werden überflutet von Informationen, von Statusupdates und Photo-Uploads, von Blogposts und Forenbeiträgen.1370036584_picture

Doch worauf will ich hinaus. Durch die technischen Gegebenheiten ist es heutzutage sehr einfach geworden, selbst Beiträge ins Web zu publizieren und genau das ist ein großer Grund, warum heutzutage nicht mehr viel kommentiert wird. Es gibt einfach viel zu viele Inhalte, gleiche Beiträge, ähnliche Meinungen und Standpunkte. Wer glänzen will unter den Millionen Blogs, muss auffallen. Einzigartig und besonders sein, er muss aus der Masse herausstechen und sich beweisen, um dem Leser zu gefallen. Man muss besser sein als die Anderen, denn wer schlechter ist, der hat beim Leser meistens schon verloren. Dazu verweiße ich gern auf mein erstes Tutorial (Buch)Blog starten – Quickstart-Guide.

Doch nun zum eigentlichen Punkt: Was macht einen qualitativ hochwertigen Beitrag aus? Neben der gründlichen Recherche bei jedem Artikel sollte jeder Beitrag frei von Fehlern sein. Nichts ist schlimmer, als wenn der Anteil der falsch geschrieben Wörter höher ist als der der Richtigen. Deine eigene Meinung sollte gut begründet und dargestellt werden, frei von Klischees und einseitiger Berichtserstattung. Sei einzigartig und biete deinem Leser einen Mehrwert, einen Grund, warum sie genau bei DIR vorbeischauen sollten und nicht beim Blogger XY. Das heißt: Schreibe Tutorials, Anleitungen und Hilfestellungen, produziere und designe Vorlagen für Dokumente, Grafiken, Banner und Icons. Das geht natürlich nicht bei jedem Blog, da nicht jedes Themengebiet das hergibt. Veranstalte Aktionen, Gewinnspiele und biete dem Leser einfach Inhalte, die er nur bei dir lesen und erfahren kann. Sei einzigartig, den nur so hebst du dich von den anderen Blogs deutlich ab.

3. Leser durch Fragen auffordern zu kommentieren


1370036276_usersDurch gezielte Fragen am Ende eines Artikels, wird dem Leser vermittelt, dass der Autor dessen Meinung schätzt und auch gerne mit seinen Lesern kommuniziert. Der Autor sollte es jedoch nicht mit den Fragen übertreiben, sonst fühlt sich der Leser überrumpelt. Fragen können mitten im Artikel, bevorzugt am Ende oder auch bereits im Titel des Posts gestellt werden. Beispiel: Kindle Paperwhite, der neue Gott am E-Reader-Himmel? Kommen die Fragen im Beitragstext vor, so ist es sinnvoll, diese farblich oder auf andere Weisen vom Text hervorzuheben. Durch das Aufstellen von Behauptungen kann der Leser gezielt provoziert werden, sodass dieser seine Meinung in einem Kommentar hinterlässt. Beispiel: Das neue Buch von Max Mustermann ist der schlechteste Roman, den ich jemals gelesen habe. Durch solche Fragen und Behauptungen wird der Leser gezielt dazu aufgefordert, seine Meinung kundzutun.

4. Social-Media & Kommentieren auf anderen Blogs


Nach Punkt 3 sind nun die Grundsteine gelegt, damit Leser überhaupt das Bedürfnis haben deinen Beitrag zu kommentieren. Erfahrungsgemäß kommentieren jedoch nur 1% der Leser einen Artikel, bei manchen sogar noch weniger bis gar kein Leser. Doch zwangsläufig führen mehr Leser auch zu mehr Kommentaren. Daher soll eine eigene Facebook-Fanpage stets auf deine Artikel verlinken. Lade deine Freunde ein, damit sie deine Seite liken und synchronisiere deine Facebook-Posts mit deinem Twitter-Account, den auch dort warten eventuell neue Leser und somit Kommentierer auf genau deinen Beitrag. Tausche dich mit anderen Bloggern aus der Szene aus, zum Beispiel in speziellen Facebook-Gruppen für dein Themengebiet oder spezielle Internetseiten, die sich primär mit deinem Blogging-Thema beschäftigen. Jeder neue Kontakt, jede neue Person könnte dein neuer Leser sein.1370036155_earth

Besonders schnell findet man neue Leser, wenn man regelmäßig auf anderen Blogs kommentiert und sich in der Bloggerwelt erst mal bekannt macht. Es zählt nicht die Anzahl der Kommentare, sondern primär die Qualität der Kommentare, die du auf anderen Seiten hinterlässt. Leser & Blogautoren wollen qualitativ hochwertige, echte Lesermeinungen. Dabei sollte man stets beachten, dass jeder Kommentar einzigartig sein soll (Google kommt dir sonst auf die Schliche). Das heißt kein Copy&Paste und vor allem kein „Schau doch mal vorbei, schöner Blog“, das kommt wirklich nicht gut an.  Natürlich solltest du primär nur Kommentare auf Seiten verfassen, die auch dein Themengebiet behandeln und dieselbe Zielgruppe haben wie du. Durch die vielen guten Kommentare auf anderen Blogs, finden dich neue Leser und kommen so auf deinen Blog und werden vielleicht Leser. Besonders viel Rückmeldung und neue Leser erhält man auch durch einen eigenen, separaten Youtube-Kanal.

5. Einfach Kommentare schreiben & Abonnieren


1370036347_notepadNachdem die Artikel nun 1A verfasst sind, Fragen gestellt und auch eventuelle neue Leser durch Social-Media gewonnen wurden, muss auch sichergestellt sein, dass Leser einfach und schnell Kommentare hinterlassen können. Dabei ist primär das Design und der Aufbau des Kommentar-Bereichs wichtig. Wichtig ist, dass jeder Leser die Möglichkeit hat, einen Kommentar zu hinterlassen. Am besten man bietet so viele Kommentier-Möglichkeiten an wie möglich. Das heißt Kommentar schreiben via Facebook, Twitter, Blogger, WordPress und ganz wichtig ist Name/URL, denn damit kann jeder kommentieren ohne seine Identität preiszugegeben. Der Kommentar-Bereich sollte keine vielen Pflichtangaben enthalten, die ein Leser eventuell gar nicht erfüllen kann. Schließlich hat ja nicht jeder eine eigene Webseite, von daher ist dies als Pflichtfeld eher ungünstig. Captcha Codes sind störend, verwendet lieber ein Plugin für eure Blogging-Software, um ungewünschte Kommentare & Spam zu blockieren. Beim Lesen des Artikels sollte sofort ersichtlich sein, an welcher Stelle man Kommentare schreiben kann. Das heißt: Gutes Design und keine extra PopUp-Fenster zum Kommentieren. Damit deine Leser auch benachrichtigt werden, wenn sie eine Antwort auf ihren Kommentar erhalten haben, solltest du die Möglichkeit anbieten Kommentare zu abonnieren (RSS/Blogger/Subscribe-To-Comments).

6. Richtiger Umgang mit Kommentaren1370036667_tick


Die ersten Kommentare hast du nun schon erhalten, doch solltest du auch richtig mit diesen umgehen. Man sollte zügig und vor allem freundlich Antworten, selbst bei bösen Kommentaren. Es gibt nichts Schlimmeres, als wenn sich der Leser dafür entschieden hat, deinen Beitrag zu kommentieren und dann wird er nicht einmal beachtet bzw. wird einfach ignoriert. Warum sollten deine Leser kommentieren, wenn du es nicht einmal schaffst, ihnen eine Antwort zu schicken? Richtig – sie werden es nicht mehr tun, denn sie fühlen sich automatisch überflüssig. Am Besten man antwortet auf jeden Kommentar, geht kommunikativ mit seinen Lesern um und gibt auch alle Kommentare frei, auch und besonders die kritischen Meinungen.

7. Belohne deine Leser für ihren Fleiß


1370036670_favouritesZeig deinen Lesern, dass du es schätzt, dass sie sich an Diskussionen beteiligen und ihre Meinung kundtun. Dies kann durch eine Top-Kommentatoren-Liste umgesetzt werden, von der deine Leser durch die Verlinkung profitieren. Bloggen ist nicht nur Bloggen, sondern auch Kontakte knüpfen und pflegen. Kommentiere auf den Blogs deiner Leser und verlinke dich auch mit anderen Blogs. Plane Aktionen & Gewinnspiele mit mehreren Blogs zusammen. Verbindet euch miteinander und ihr könnt beide sehr davon profitieren und neue Leser gewinnen.

 

Bloggen ist Kontakte knüpfen, denn Einzelgänger bleiben nicht lange bestehen …
Habt ihr selbst noch ein paar Tipps, wie man seine Leser am Besten dazu anregt, zu kommentieren?

News rund ums Buch #1

Diese Woche mit Abmahnungen für E-Book-Raubkopierer, einem neuen E-Ink-Display, dem Verkauf einer Harry Potter Erstausgabe und außerdem mit neuen Infos zu den Verfilmungen von City Of Ashes und Die Bestimmung. Als persönliches Highlight gilt für mich in dieser Woche die Neuigkeit, dass James Dashner den ersten Teil seiner neuen Trilogie, The Mortality Doctrine, im Oktober veröffentlichen wird.

1. Perry Rhodan verschickt Abmahnungen ab Juni 2013 und beginnt somit den Kampf gegen die bösen Datendiebe. Trotz fairer E-Book-Preise werden immer mehr Kopien der Science-Fiction-Reihe illegal über Tauschbörsen verbreitet oder sogar via Daten-DVDs zu unrecht weiterverkauft. Weder Verlag noch Autor freuen sich über die illegale Verbreitung der Bücher und aus diesem Grund wurde eine spezielle Firma damit beauftragt, Tauschbörsen und Aktionshäuser zu durchsuchen, um die illegale Verbreitung der Bücher zu stoppen und die Datendiebe abzumahnen. Die Höhe der Schadensersatzforderung hängt von der Schwere des Rechtsverstoßes an. | Wie es anders geht, zeigt der Autor von dem Bestseller Der Alchemist. Paulo Coelho verbreitet seine Werke in Tauschbörsen und kurbelt somit seine Verkaufszahlen an. Quelle: Perry-Rhodan.net, Gulli.com

2. Der Hersteller E-Ink hat neue E-Ink-Displays vorgestellt, welche erstmals auch Inhalte in Farbe darstellen können. Jedoch wird nicht das komplette Farbspektrum abgedeckt, sondern nur standardmäßig Schwarz und Weiß und eine zusätzliche Farbe. Spectra soll das neue Display heißen und ist hauptsächlich für Werbetafeln entwickelt worden. Vorgestellt wurde nur das Modell, welches Schwarz/Weiß/Rot darstellen kann. Laut Insidern sollen jedoch auch andere Varianten mit den Farben Blau und Grün in Zukunft angeboten werden. Quelle: Golem.de

3. Erstausgabe von Harry Potter mit Notizen und Illustrationen von J.K.Rowling für rund 180.000 € versteigert. Die Kommentare enthalten Infos über den Fortschritt des Schreibprozesses der Autorin und die Notizen sollen auch erklären, wie Rowling dazu kam, Quidditch zu erfinden.  Der Erlös der Auktion kommt der Schriftstellervereinigung English Pen zugute. Quelle: abendblatt.de

4. Die Bestimmung kommt April 2014 in die deutschen Kinos, prominente Besetzung vorhanden unter anderem Kate Winslet als Jeanine Matthews. Quelle: digitaldvd.de

5. City of Bones wird am 29. August in die deutschen Kinos kommen, doch schon jetzt wurde die Verfilmung zu City Of Ashes angekündigt, welche 2014 ausgestrahlt werden soll. Gedreht wird mit gleicher Besetzung ab Herbst 2013. Quelle: Presseportal.de

6. James Dashner hat bekannt gegeben, dass der erste Band seiner neuen Reihe The Mortality Doctrine am 8. Oktober 2013 erscheinen wird und Eye Of Minds heißen soll. Der Autor der Jugendbuch-Reihe Die Auserwählten erwähnte außerdem, dass er mit der Produktion und Planung der Verfilmung von Maze Runner sehr zufrieden ist und im Juni wieder das Set besucht. The Mortality Doctrine  sollen 3 Bücher werden, 2 davon sind bereits fertig geschrieben. Die Bücher sollen sehr viele spannende Wendungen beinhalten und mit grandiosen Bildern in den Köpfen der Leser überzeugen. Dashner ist davon überzeugt, dass die Reihe bei den Lesern besser als The Maze Runner ankommen wird, da seine Fähigkeiten als Autor sehr gewachsen sind und er an der Grundstruktur der Bücher sehr lange gearbeitet hat. Der Hauptcharakter heißt Michael und kann mit Minho aus The Maze Runner verglichen werden. The Mortality Doctrine soll eine Mischung aus Matrix und Inception sein und in den Büchern soll es weniger Tode als in The Maze Runner geben, jedoch greift der Autor zu härteren, schlimmeren Mitteln. James will mindestens 1 Buch pro Jahr veröffentlichen, vielleicht auch 2.  Quelle: hypeable.com

Leserfrage: Zur Zeit scheint es ja im Trend zu sein, Bücher zu verfilmen. Auf welche Verfilmungen freut ihr euch?

Leserfrage: Habt ihr schon einmal viel Geld für eine spezielle Ausgabe eines Romans ausgegeben?

Leserfrage: Sollen Verlage und Autoren Raubkopierer abmahnen, ja oder nein und wieso?

Die Auserwählten in der Todeszone

dietodeszoneEndlich ist er da. Der dritte und letzte Teil der Maze-Runner-Trilogie. Vor kurzer Zeit hat mir Debbie (buechertippzzz) die Reihe empfohlen und sie hat mich wahrlich in ihren Bann gezogen. Als großer Fan von Die Bestimmung und Die Tribute von Panem, kann ich wirklich nur JEDEM empfehlen, die Bücher zu lesen. Die Reihe hat es echt verdient gelesen zu werden, so auch der Abschluss der Reihe Die Auserwählten in der Todeszone.

Inhalt:
 Die Auserwählten haben die Tests im Labyrinth und in der tödlichen Brandwüste überlebt und sind von ANGST gerettet worden. Nach all den Strapazen sollen die Auserwählten nun endlich ihre Erinnerung an die Vergangenheit zurückbekommen, doch nicht alle Auserwählten stehen dem offen gegenüber. Vielleicht ist alles nur wieder ein Test oder sind die Untersuchungen nun wirklich beendet?

Allgemeines: Der Einstieg beginnt nahtlos nach dem Ende vom zweiten Band Die Auserwählten in der Brandwüste und wird durch die Gedanken von Thomas an das bisher Erlebte vereinfacht. Zumindest ich persönlich war sofort wieder in der Welt der Auserwählten und konnte mich auch schnell wieder mit dem Hauptcharakter Thomas identifizieren und mitfühlen. Die Spannung wird schon nach den ersten Seiten angehoben und ist bereits zu Beginn sehr hoch und fesselnd den Leser ohne große Wartezeit an die Seiten. Zu keiner Zeit fand ich das Buch langweilig oder langatmig, denn es ist stets mitreisend, erschütternd und ist von vorne bis hinten mit tollen Szenen gefüllt. Zum Ende hin steigt die Spannungskurve bis ins Unermessliche und die Seiten fliegen nur so vor sich hin. Als ich die letzten Seiten gelesen hatte, fand ich es echt schade, dass dies nun alles vorbei sein soll. Das Ende war für mich absolut zufriedenstellend, nicht vorhersehbar und ist richtig gut gelungen. Jeder der Die Auserwählten nicht liest, verpasst echt eine Menge, den für mich persönlich ist die Trilogie eine der Besten überhaupt.

Charaktere: Alle bereits bekannten Charaktere aus der Brandwüste sind wieder dabei und nicht jeder Charakter ist auch wirklich der, für den er sich ausgibt. Auch wie in den Vorgänger-Teilen sind die Charaktere echt wahnsinnig gut umgesetzt und auf keinen Fall 0815. Es werden jedoch auch ein paar neue Personen eingeführt, die doch eine tragende Rolle in der Geschichte der Auserwählten spielen. Bis zum Ende fiebert man mit dem Hauptcharakter und seinen Gefährten mit, durchlebt die vielen Hochs und Tiefs, freut sich und trauert mit ihnen. Echt wahnsinnig gut!

Stil & Aufbau: Auch der dritte Teil wird aus der Sicht von dem Charakter Thomas geschildert und durchlebt so eine Welt, nahe am Abgrund und der Zerstörung. In Die Auserwählten in der Todeszone erfährt man nun auch mehr über die Welt da draußen, über die Zustände in den Städten und den Brand-Infizierten. Besonders interessant fand ich die Abschnitte, in denen Thomas alte Erinnerungen neu durchlebt und beschrieben wird, wie er damals ANGST bei der Erschaffung der Experimente geholfen hat. Der Schreibstil von James Dashner ist, wie in den Vorgängerteilen, immer noch einfach, aber jedoch sehr spannend, fantasievoll und mitreisend.

Fazit: Mit Die Auserwählten – In der Todeszone hat James Dashner einen perfekten Abschluss für die Maze-Runner-Trilogie geschaffen, welcher vor allem mit viel Spannung, tollen Charakteren und einer wahrlich einzigartigen Geschichte überzeugt und den Leser in eine Welt voller Gefahren führt und diesen bis zum Ende darin gefangen hält.

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Enders – Lissa Price

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www.piper.de

Endlich ist sie da, die Fortsetzung zu Starters und der letzte Teil der Starters- und Enders-Reihe. Ich hab mich letztens echt sehr gefreut, als das Buch bei mir zu Hause im Postkasten lag, denn der Veröffentlichungstermin von Enders wurde ja leider mehrmals verschoben. Dennoch dürfen wir uns glücklich schätzen, dass Enders nun hier in Deutschland erschienen ist. Wir dürfen sogar VOR Amerika, Großbritannien etc. das Buch lesen, den dort wird Enders erst 2014 erscheinen.

Klappentext: Die 16-jährige Callie lebt in einer Welt, in der eine unheimliche Katastrophe alle getötet hat, die nicht schnell genug geimpft werden konnten – nur sehr junge und sehr alte Menschen haben überlebt. Während die Alten ihren Reichtum seitdem stetig mehren, verfallen die Jungen einer anscheinend ausweglosen Armut. Die einzige Möglichkeit für Starters, an Geld zu kommen, war bislang die Body Bank. Dort konnten sie ihre Körper an alte Menschen vermieten, um so ihr Überleben zu sichern. Callie ist es gelungen, die Machenschaften des skrupellosen Instituts zu stoppen. Doch nun sieht sie sich einer viel größeren Gefahr gegenüber: Der Old Man, der mysteriöse Leiter der Body Bank, ist entkommen und trachtet Callie nach dem Leben. In einer erbarmungslosen Jagd wird Callie klar, dass das Geheimnis des Old Man dunkler ist, als sie es jemals erahnen konnte. Denn der Schlüssel dazu liegt in ihrer eigenen Vergangenheit verborgen.

Allgemein: Der Einstieg in Enders fiel mir trotz der langen Wartezeit auf den letzten Teil der Dilogie relativ einfach, da auf den ersten Seiten des Romans noch mal kurz ein Rückblick auf die Ereignisse von Starters geworfen wird. Bereits kurz nach Beginn des Buches geht es rasant und spannend weiter und ab diesem Zeitpunkt war ich wieder sofort in der Welt der Starters und Enders. Das Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt, auch wenn es zwischendurch mal ein bisschen ruhiger wurde. Die unvorhersehbaren Ereignisse und Wendungen, die für den Leser sehr schockierend wirken, haben dies auf jeden Fall wieder gut gemacht. Das letzte Drittel ist so rasant, spannend und mitreisend, dass man manchmal echt nicht mehr aus dem Staunen rauskommt. Ich will nicht zuviel verraten, aber der Abschluss der Reihe glänzt echt mit einigen Szenen, die wohl keiner so vermutet hätte. Das Ende der Geschichte ist meiner Meinung nach nicht hundertprozentig passend, da dieses einerseits die eine oder andere offene Frage hinterlässt und meiner Meinung auch nicht wirklich zu Callie passt. Trotz all dem ist das Ende gut und das Buch hat mich wirklich sehr unterhalten.

Stil & Aufbau: Enders ist wie im Vorgängerbuch Starters aus der Sicht von Callie geschildert. Hin und wieder jedoch ergreift der Old Man Besitz von ihr und Callie kämpft mit seiner Stimme in ihrem Kopf um den Verstand. Der Schreibstil ist wie im ersten Teil sehr einfach gehalten, welcher aber trotzdem eine richtige tolle Welt vor den Augen der Leser heraufbeschwört.

Charaktere: Natürlich tauchen auch wieder alle bekannten Charaktere auf, so hat der Leser auch das Vergnügen von Blake, Old Man, Tyler und Co zu lesen. Es wird auch ein ziemlich wichtiger, neuer Charakter eingeführt, zu dem ich zumindest gleich eine Verbindung knüpfen konnte. So manche Wendungen, was die Charaktere betrifft, waren echt verdammt gut umgesetzt. Schade finde ich, dass die Liebesgeschichte nicht wirklich weitergeführt wird, obwohl jetzt absolute Klarheit herrschen würde.

Fazit: Enders ist ein würdiger Abschluss der Reihe, welcher auf erster Linie mit einigen Schockmomenten und unvorhersehbaren Wendungen überzeugt und den Leser trotz kleiner Schwächen sehr gut unterhält.

 

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Bewertung: 4 von maximal 5 Federn

 Ich bedanke mich recht herzlich beim ivi-Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars.