(Buch) Blog starten – Quickstart Guide

Ein kleine Hilfe für alle neuen Blogger, die ein paar Tipps und Tricks brauchen. Ich erkläre in 6 Kapiteln alle wichtigen Dinge, die man über das Bloggen wissen sollte. Wichtige Rollen spielen hier Bloganbieter, Design, Beiträge, Impressum und das Recht. Alle nachfolgenden Tipps sind nur Empfehlungen und keine “ 7 Gebote des Bloggens“. Über Feedback und Verbesserungsvorschläge würde ich mich sehr freuen. Los gehts!

1. Bloghoster, Bloganbieter auswählen

Bevor man sich einen Blog erstellt und zum Schreiben beginnt, sollte man sich überlegen, wo man seinen Blog erstellen lassen möchte. Es gibt Hosting-Anbieter wie Sand am Meer. Einige sind bekannter, andere gänzlich unbekannt. Die Erfahrung zeigt, dass sich viele Blogger bei Blogger.com registrieren und einen Blog starten. Ich persönlich habe noch nie mit Blogger.com gearbeitet und kann bis dato nicht viel über diesen Dienst erzählen. Ich persönlich blogge seit Jahren mit der freien und kostenlosen Software WordPress und bin sehr zufrieden damit. Hier unterscheidet man, ob man WordPress selber auf seinem Webspace installiert oder ob man den Dienst wordpress.com nutzt. Kurze Pro- und Kontra zu den einzelnen Anbietern: Blogger und WordPress (selbstgehostet).

Blogger-Vorteile: Blogger hat eine leichte und verständliche Oberfläche, das Erstellen von Beiträgen ist einfach und man hat einen tollen, grafischen Editor. Es fallen keine zusätzlich Kosten für den Blog an. Wichtigster Grund für Blogger.com ist meiner Meinung nach die Friend-Connect-Box von Blogger. Nach einem Mausklick kann sich der Leser als “Mitglied” bzw. “Leser” deines Blogs eintragen und erhält immer eine Benachrichtigung, wenn ein neuer Beitrag auf deinem Blog veröffentlicht wurde. So kann man sich schnell viele Leser verschaffen und hält diese auf dem Laufenden.

Blogger-Nachteile: Blogger ist schön und einfach, mehr jedoch auch nicht. Man ist jedoch erheblich eingeschränkt. Man hat leider keine Rechte zum Installieren von externen Plugins oder nicht freigegeben Plugins. Dein Blog gehört eigentlich nicht dir, sondern Google ;)

WordPress-Vorteile: WordPress bietet das Maximum an Flexibilität und Anpassbarkeit. Für WordPress gibt es tausende von Themes, die man alle auf dem Blog installieren kann. Neben den Designs gibt es noch unzählige Plugins & Erweiterungen für jeden erdenklichen Zweck. WordPress ist trotz alldem einfach zu bedienen, übersichtlich und leicht anzupassen. Kurz und knapp: WordPress ist das nonplus-Ultra für Blogger. Außerdem bekommt man, wenn man eigenen Webspace kauft eine schöne kurze Adresse wie z.B. www.stillefeder.de dazu.

WordPress-Nachteile: WordPress muss auf einem eigenen Webspace installiert werden. Webspace kostet, heutzutage jedoch nicht mehr die Welt. Man muss sich selbst um ein Backup kümmern und ein bisschen Ahnung von der Materie haben. Dies kann man jedoch alles relativ schnell lernen, ohne aufwendige Kurse oder Schulungen besuchen zu müssen. Ein weiterer Nachteil gegenüber Blogger ist die fehlende Integration des Friend-Connect-Widgets. Diesen Negativpunkt kann man dann jedoch mit einer Facebook-Fan-Page leicht ausbessern.

Danach sollte man sich einen passenden Namen und ein Slogan ausdenken. Hat man nun den passenden Anbieter für sich gefunden oder hat sich sogar selbst Webspace gekauft und darauf WordPress installiert, so macht man sich ans Design, das Layout sowie an die Grundstrukturen des Blogs.

2. Layout & Design – alles Optische auf deinem Blog

Layout, Design und die Grundstrukturen eines Blogs sind sehr wichtig, vor allem für den Leser. Ist ein Blog übersichtlich, schön designt und klar strukturiert so bleibt der Leser in der Regel länger auf der Seite und kann die Texte besser lesen. Bitte keine Augenkrebs-Designs! Hier ein paar Ansatzpunkte für ein gut designtes Blog:

Nicht zu viele Farben verwenden. Es reicht, wenn ein Blog nicht mehr als zwei Farben für die Texte verwendet. Es gibt nichts Schlimmeres als Seiten, die hundert verschiedene Farben verwenden. Man benötigt eigentlich nur eine Farbe für Standardtext und eine Farbe die Links kennzeichnet. Das fördert die Übersichtlichkeit sehr und man bekommt keine Augenschmerzen. Die Farben sollten natürlich auch zusammenpassen und noch ein Hinweis: Weiß auf Schwarz liest sich nicht gut und ist nicht gerade optisch ansprechend. Für das Design empfehle ich auch so wenig verschiedene Farben wie möglich, weniger ist oft mehr ;)

Kurz und knapp: Wenig Farben, in der Regel reichen zwei.

Layout klar definieren. Besucht man deinen Blog, sollte man sofort die Trennung zwischen Inhalt (deine Beiträge) und Design erkennen. Der Leser sollte sofort verstehen: »Hier stehen die Beiträge, hier kann ich kommentiere, hier geht es auf die nächste Beitragseite … «. Sicherlich sind Bilder und Blogawards und was es da alles noch für Dinge gibt toll, jedoch sollte der Leser nicht von tausend Grafiken überrumpelt werden! Sidebars sind schön und toll, können aber die Seite auch sehr unübersichtlich machen. In der Regel reichen maximal zwei Sidebars aus.

Kurz und knapp: Klare Trennung von Inhalt und Design, wenig Grafiken und Sidebars

Kategorien. Von Anfang an sollte man festlegen, über welche Themen man schreiben möchte. Ich habe zum Beispiel die Kategorien Rezensionen. Ebooks & Kindle sowie Allgemeines. Die Beiträge, die man veröffentlicht, sollte man immer der jeweiligen Kategorie zuordnen und immer schön sauber halten. Ich bin kein Freund von Unterkategorien. Beispiel: Rezensionen/Fantasy. Hier würde ich nicht eine Unterkategorie Fantasy erstellen, sondern den Beitrag in Rezensionen veröffentlichen und diesen mit einem Fantasy-Tag (oft auch Label genannt) versehen. Unterkategorien machen eine Seite oft unübersichtlich und überfüllt.

Kurz und knapp: Kategorien genau festlegen, keine Unterkategorien, sondern Labels verwenden.

Ist Design, Layout und Struktur angelegt, so kann man sich noch um Social-Links kümmern.

3. Social Links – Vernetzung

Sollte jemandem dein Blog gefallen, so soll er die Möglichkeit haben, dich zu abonnieren etc. Hierfür gibt es zick verschiedene Möglichkeiten. Unter Blogger.com bietet sich das “Friend-Connect”-Widget an, dies könnt ihr bei euren Designeinstellungen als Gadget hinzufügen. Jedoch sollte man sich nicht nur auf einen Social-Link verlassen. Ich zum Beispiel habe kein Blogger.com und kann mich bei euch allen nicht “Mitglied dieser Seite” werden. Mittlerweile bin ich der Meinung, dass eine Facebook-Fanpage-Seite die beste Möglichkeit ist, seine Leser an sich zu binden und diese auf dem Laufenden zu halten. Neben Facebook und Blogger.com gibts noch viele andere Dienste: RSS, Google Plus, Twitter, Beiträge via E-Mail abonnieren … Zwei bis drei Dienste sollte man schon anbieten, dann ist für jeden etwas dabei ;)

Kurz und knapp: Vernetzung ist wichtig und man sollte mehrere Möglichkeiten zum Abonnieren anbieten. Andernfalls verzichtet man auf Leser und Blogbesucher.

Hat man nun den Blog soweit aufgesetzt, kann man sich an die ersten Inhalte für den Blog ranmachen. Wichtig ist immer eine kleine Vorstellung auf einer “Über Mich” oder “About Me”-Seite, damit der Leser weiß, wer hier überhaupt schreibt und liest.

4. Inhalte / Beiträge – das WICHTIGSTE überhaupt

Klar Design, Struktur, Layout und Vernetzung sind wichtig, aber das allerwichtigste sind immer noch die Beiträge. Die Beiträge sollten so gut wie immer zum Hauptthema des Blogs passen. Keiner wird deinen Blog abonnieren, wenn du jeden Tag einen Beitrag über deine süßen rosa Meerschweinchen schreibst. Posts sollten immer zum Thema passen, klar strukturiert und vorallem fehlerfrei sein. Man muss ja kein Deutschguru sein, aber es gibt Online-Korrektur Seiten. Tipp: Ich verwende immer die Textkorrektur von www.duden.de und prüfe meine Beiträge immer, bevor ich sie veröffentliche. Fehler schleichen sich ein, aber ein Beitrag sollte aus mehr richtigen als falschen Sätzen bestehen. Viele Buchblogger sind noch jung und interessieren sich nicht für Rechtschreibung, aber eure Leser tun das und werden euch dafür danken. Beiträge sollten richtig formatiert sein. Das heißt: wichtige Begriffe fett, Links unterstrichen, einheitliche Textgröße, Überschriften größer als Normaltext. Der gesamte Beitrag sollte gut leserlich sein und nicht nur aus tausend Absätzen und großen Lücken. Blocksatz sieht sehr gut aus und rundet das Ganze irgendwie schön ab.

Kurz und knapp: Beiträge sollten immer zum Thema des Blogs passen und nicht daran vorbeischießen. Fehlerfreie Beiträge. Korrekturlesen auf www.duden.de oder durch Freunde oder Eltern. Texte sollten schön formatiert sein, damit der Leser Spaß am Lesen hat

5. Was gehört in eine Buchrezension rein?

Sind natürlich nur Vorschläge, jeder schreibt seine Rezensionen anders. Ein paar Punkte sollten jedoch schon immer vorhanden sein, wenn es nach meiner Meinung geht:

Buchcover, allgemeine Daten zum Buch. Das Buchcover finde ich schon sehr wichtig und macht den Beitrag gleich um Einiges hübscher. Die allgemeinen Daten können dabei auch erwähnt werden: Autor, Titel, Erscheinungsdatum, Seitenzahl, Genre etc.

Autorvorstellung. Ganz schön finde ich es, wenn ich bei Rezensionen eine kurze Autorenvorstellung lesen kann. Einfach kurz und knapp in 2-3 Sätzen, was der Autor macht, wo er herkommt, wie alt ist er und was er für Bücher schreibt. Kurz und grob, mehr nicht.

Kurzinhalt. Ich würde nicht unbedingt den Klappentext abschreiben. Kann man natürlich machen, aber kurz in eigenen Worten zusammengefasst finde ich besser. Eine Rezension ohne Kurzinhalte oder Klappentext lese ich erst gar nicht.

Eigene Meinung. Erwähne, was dir gut und nicht so gut gefallen hat. Liest sich das Buch flüssig, ist es spannend? Schreibt der Autor gut oder verwendet er oft Wortwiederholungen? Wie gefiel dir Anfang und Ende des Buches? Deine eigene Meinung sollte der größte Teil deines Beitrags sein.

Fazit: In 2-3 Sätzen was ist toll am Buch, was ist nicht so schön am Buch. Anschließend eine Bewertung in Sternen. Zum Beispiel: Fünf von maximal fünf Federn.

Man kann natürlich noch viel mehr in eine Rezension einbauen. Viele Blogger bauen Zitate ein und beziehen sich dann auf diese in dem Beitrag. Hin und wieder gibt es auch Vergleiche zu anderen Büchern oder Vorgänger-Büchern. Bei einer Rezension kannst du sogut wie alles reinschreiben, solange es um das Buch geht. ABER: KEINE SPOILER!

Sobald ein Blog bei den Rezensionen wichtige Stellen oder Szenen des Buches verrät, ist bei mir der Spaß vorbei und ich werde den Blog nie wieder lesen. Eine Rezension soll nicht eine Inhaltsangabe des ganzen Buches sein, sondern nur deine allgemeine Meinung zum Buch. Hat man es noch nicht gelesen, so erfährt man leider wichtige Schlüsselszenen und kann sich gar nicht mehr richtig auf das Buch freuen. Bitte spoilert nicht, das versaut die ganze Rezension.

Am Schluss noch ein ernsteres Thema, mit dem sich jeder Blogger unbedingt mal beschäftigen sollte!

6. Recht und Impressum

Sobald Geld im Spiel ist, müsst ihr laut dem deutschen Recht ein Impressum haben. Wenn man redaktionelle Inhalte auf einer Webseite veröffentlicht, muss man lautet Paragraph § 55 des Telemedienschutzgesetzes Angaben zum Verantwortlichen mit Angabe des Namens und der Anschrift machen. Das heißt, dass jeder Blogger ein Impressum benötigt. Ihr seid auf jeden Fall auf der richtigen Seite, ein Impressum schützt euch vor Abmahnungsfirmen, die euch abzocken wollen. Den habt ihr keins, können die euch schon wegen dem verklagen ;)

Wie erstelle ich ein Impressum? Auf E-Recht-24 könnt ihr euch ein Impressum erstellen lassen. Das kleine Tool begleitet euch durch den Generator. Der Generator gibt euch am Ende einen Text, den ihr auf einer Seite (Name: Impressum) auf eurem Blog veröffentlichen müsst.

Copyright. Alles was nicht euch gehört, dürft ihr ohne Genehmigung vom Urheber nicht verwenden. Dazu gehören vor allem Grafiken, Hintergründe, Icons, Zitate und auch Texte. Ihr solltet euch immer eine Erlaubnis erfragen, ob ihr sein Werk auch verwenden dürft. Was Zitate und Bilder angeht, muss man oft Quellenangaben machen, um rechtlich auf der sicheren Seite zu sein.

Ich will Geld verdienen und jetzt? Sobald ihr mit eurem Blog Geld verdienen wollt, benötigt ihr einen Gewerbeschein. Alles andere wäre nicht rechtens und ihr könntet Probleme bekommen. Den Schein gibts beim Gewerbeamt und kostet je nach Bundesland zwischen 15 und 60 Euro.

Eine Gewinnabsicht ist übrigens auch schon bei Amazon-Partner-Shops vorhanden. Amazon selbst informiert euch hierbei in den AGBs , dass ihr ein Gewerbe angemeldet haben müsst.

Kurz und knapp: Impressumspflicht für Blogger, ist sicherer. Auf E-Recht-24 kann man sich eins generieren lassen. Sobald Geld im Spiel ist, benötigt ihr einen Gewerbeschein.

7. Ende / Fazit

Ich hoffe euch hat der Beitrag in irgendeiner Weise geholfen. Ich wollte die einzelnen Punkte relativ kurz halten, damit ihr nicht hundert Seiten lesen müsst. Ich würde mich sehr freuen, wenn ich ein bisschen Feedback von euch bekommen würde. Einfach Kommentar schreiben und fertig ;-) Sollte jemand Fragen zu den einzelnen Punkten haben oder Hilfe bei seinem Blog brauchen, stehe ich gerne bereit und helfe.

Das Lied von Eis und Feuer 01 – Hörbuch kostenlos

Quelle: randomhouse.de/blanvalet

Zur Zeit gibt es bei Audible das Hörbuch zum ersten Teil von „Das Lied von Eis und Feuer“ geschenkt und kostenlos zum Downloaden. Das Lied von Eis und Feuer ist eine sehr bekannte Fantasy-Saga von G.R.R. Martin. Ich habe bereits zum ersten Buch der Reihe eine Rezension verfasst, welche ihr hier nachlesen könnt. Ausschnitt aus dem Hörbuch:

Mangas und Comics auf dem Kindle lesen

Ich hab mich schon oft gefragt, ob man auch Comics und Mangas auf dem Kindle lesen kann. Ich habe recherchiert und habe ein sehr tolles Programm gefunden, E-Nki. Mit diesem Programm kann man Bilder (also die einzelnen Seiten der Comics) so umwandeln, dass diese bestmöglichst auf dem E-Book-Reader (Kindle) dargestellt werden. Nach den ersten Tests funktioniert das Lesen auf dem Reader nun einwandfrei und die Bilder sind recht gut konvertiert. Bei manchen Comics ist es jedoch der Fall, dass die Schrift zu klein ist und man diese dann auf dem Kindle nur mit sehr guten Augen lesen kann. Das sollte jeder Leser selbst probieren, ob er so die Comics angenehm am Kindle lesen kann. Anbei eine kleine Anleitung:

1. Comics & Mangas als Bilddatei: Damit ihr auf dem Kindle Mangas & Comics lesen könnt, benötigt ihr den Comic/Manga in JPG, GIF, BMP oder PNG-Dateien auf eurem PC. Entweder ihr scannt diese mit einem Scanner ein oder ihr googelt danach. Im Internet gibt es einige kostenlose und freie Comics zum Runterladen. Stichwort: Comic Book Archive.

2. E-Nki Software: Die Software E-nki bereitet diese Bilder für euch auf und optimiert diese für euren Kindle. So werden die Bilder schwarzweiß gemacht, weiße Ränder werden entfernt und die Bildergröße wird an euren Kindle angepasst.

3. Download der Software: Die Software E-nki könnt ihr hier runterladen. Damit das Programm einwandfrei funktioniert, müsst ihr das Microsoft .NET-Framework installieren, welches ihr hier downloaden könnt. Nachdem ihr das ZIP-Archiv von E-Nki runtergeladen habt, entpackt ihr dies und startet das Programm mit einem Doppelklick auf E-nki.exe.

4. E-nki richtig einstellen: Links oben wählt ihr euren Kindle aus. Kindle 4 und Kindle Touch-User verwenden einfach das Device Kindle 3, da die Kindles alle die selbe Display-Größe haben. Unter Folder-Prefix gehört der Name des Comics rein z.B. The Walking Dead 01. Unter Outputformat wählt ihr Images. Soweit wären die wichtigsten Optionen eingestellt und wir können endlich Dateien hinzufügen.

5. Datein hinzufügen: Mit einem Klick auf das grünweiße Plus-Icon fügt ihr alle Bilder hinzu. Wichtig ist hierbei, dass die Nummerierung der Bilder stimmt. Am Besten ihr nummeriert die Bilder gleich richtig. Sprich Seite 1 = 01.jpg und Seite 2 = 02.jpg und so weiter. Andernfalls könnt ihr mit den RAUF und RUNTER-Pfeilen die Bilder sortieren.

6. Comic/Manga-Files erstellen: Habt ihr diese Schritte befolgt, klickt ihr links unten auf Convert und wählt dann den Ordner aus, indem der neue, optimierte Comic abgespeichert werden soll. Nun wandelt das Programm die Bilder um und speichert diese in dem Ordner.

7. Comics / Mangas am Kindle lesen: Nun verbindet ihr euren Kindle mit dem PC und öffnet im Windows-Explorer (Arbeitsplatz / Computer) den Kindle und kopiert den Comic-Ordner einfach in den Ordner pictures rein. Wenn dieser Ordner nicht existiert, legt ihr diesen neu an. Danach trennt ihr den Kindle von eurem PC. Der Comic sollte jetzt in der Liste eurer Ebooks auftauchen und ihr könnt mit dem Lesen beginnen.

Schon einmal Comics oder Mangas auf dem Kindle gelesen und was haltet ihr davon?

Shades Of Grey – Geheimes Verlangen

Quelle: randomhouse.de/goldmann/

Shades Of Grey. Es spielt keine Rolle, ob man sich nun im lokalen Buchladen, online auf diversen Blogs oder auf Newsseiten umsieht … Der Bestseller Shades Of Grey wird überall hoch gelobt, gehyped und von sehr vielen Bloggern auch gelesen. Das Buch von Autorin Erika Leonard (alias E.L. James) gibt es seit dem 9. Juli nun auch hier in Deutschland zu kaufen und ist auch als Ebook-Variante  in diversen Online-Shops erhältlich. Shades Of Grey ist übrigens eine Trilogie. Die anderen beiden Bände erscheinen noch dieses Jahr in Deutschland. Nun ließt man viele Rezensionen, die jedoch meistens von Frauen geschrieben wurden. Grund genug für mich das Buch zu lesen und es anschließend zu rezensieren. *gg*

Kurzbeschreibung

Ana oder auch Anastasia Steele ist eine schüchterne 21 jährige Literaturstudentin. Eines Tages soll Ana ihre beste Freundin Kate (Redakteurin der Uni-Zeitung) in einem Interview mit dem Milliardär Christian Grey vertreten.  Als Anastasia sich mit Grey öfter trifft, ahnt sie nicht, auf was sie sich einlässt und welche dunklen Geheimnisse der junge Unternehmer Christian vor ihr verbirgt.

Meine Meinung

Shades Of Grey beginnt recht spannend mit dem Interview von Ana und man liest ziemlich flott Seite für Seite. Die Anzahl an wichtigen Charakteren kann man bis jetzt an einer Hand abzählen und es kommt anfangs nie ein Gefühl von Langeweile auf. Nach ein paar Kapiteln Einführung, werden Stück für Stück die Geheimnisse von Christian Grey offenbart und man will unbedingt mehr von ihm erfahren. Wenn Christian Ana in seine Geheimnisse einführt (SEX, SEX, harter SEX, härter SEX), liest man schon gespannt aber auch vollkommen verstört und geschockt weiter. Einige Handlungen von Ana sind einfach nur schwer nachzuvollziehen, unrealistisch, naiv und dumm. Schon nach dem ersten Drittel überlege ich das Buch abzubrechen, weil mir das ganze rumgeficke ohne vernünftige Story einfach nur auf den Geist geht. Doch warum ist Christan Grey so, wie er ist? Das ist die Frage, die sich durch das ganze Buch zieht und den Leser zum weiterlesen animiert. Ebenso hab ich mich als Leser die ganze Zeit gefragt, ob die beiden irgendwann ja mal ne richtige „normale“ Beziehung zueinander haben werden. Nach dem zweiten Drittel bin ich dem Buch gegenüber positiver eingestellt, weil man wieder ein bisschen Background-Story von Christian erfährt und auch Ana langsam aber sicher Vernunft gewinnt und zumindest nicht mehr ganz so dumm und naiv rüberkommt, wie zu Beginn. Zwischendurch kommt wieder ein bisschen Story und man liest so vor sich hin. Die letzten hundert Seiten jedoch werden wieder sehr gut und man will unbedingt weiterlesen. Das Ende finde ich sehr überraschend, traurig und bedrückend. Es kommt ein sehr großer Cliffhanger und am Liebsten würde ich sofort mit dem nächsten Band anfangen.  Ich weiß es nur nicht und bin mir auch noch nicht sicher, ob ich mir die anderen beiden Bände der Trilogie wirklich antun will. Das Buch hat sicherlich seine Stärken, Christian ist ein einzigartiger und sehr interessanter und spannender Charakter. Es gab durchaus viele schöne Seiten, jedoch habe ich etliche Male überlegt, mit dem Buch aufzuhören!

Fazit: Das Buch ist spannend und hat tolle Charaktere. Die Neugier für Greys Vergangenheit ist während des ganzen Buches ein Faktor, der mich persönlich zum Weiterlesen motiviert hat. Wäre diese Neugier nicht vorhanden gewesen, so hätte ich spätestens nach dem ersten Drittel aufgehört. Das Buch hatte einen super Anfang, einige gute Stellen und ein gutes Ende. Trotzdem sind viele Szenen sehr übertrieben, unrealistisch und für mich ist die ganze Zeit SEX SEX SEX und dann hin und wieder mal ein bisschen Story einfach zu flach, um das Buch positiver bewerten zu können. Hype ist schön und gut. Hype sollte aber auch berechtigt sein. Bewertung: 3 von maximal 5 Federn!

 

Ebooks verwalten, umwandeln und mehr – Calibre

Calibre ist eine Software, mit der man Ebooks aller verfügbaren Formate verwalten, umwandeln und auf Ebook-Reader übertragen lassen kann. Calibre ist Open-Source und ist für Linux, Windows und MAC OSX zum Download erhältlich. Calibre hat einige tolle Features, die ich als Ebook-Reader-Besitzer nicht mehr missen möchte.

1. Ebook Bibliothek verwalten: Calibre eignet sich super zum Verwalten von Ebook-Bibliotheken. Ich kenne kein vergleichbares Programm, welches genauso viele Features bietet und einfach zu bedienen ist. Das Hinzufügen, Löschen von Ebooks ist selbsterklärend. Ein sehr nettes Feature ist das automatische Herunterladen von Metadaten (entweder über Amazon oder Google Books). Schön finde ich auch die Coverflow-Ansicht aller hinzugefügten Bücher. Neben dem Coverflow gibt es aber auch eine normale Listenansicht aller Ebooks. Die komplette Liste der Input- und Output-Formate kann hier eingesehen werden.

2. Ebooks umwandeln: Calibre kann viele Dateien in Ebook-Formate umwandeln. Dies ist vor allem sehr nützlich, wenn der eigene E-Reader nur ein Format lesen kann, man sich jedoch ein E-Book in einem anderen Format gekauft hat (weil z.B. das Buch nur bei diesem Shop in diesem Format gab). Der Converter kann auch automatische Anpassungen machen, so kann man Metadaten abändern (wie z.B. das Buchcover, Autor oder Titel). Neben dem kann der Converter auch Layout (Abstände, Fontgröße etc.) und Struktur des Ebooks verändern und im gewünschten Format abspeichern.

3. Ebook Synchronisation mit E-Readern: Calibre kann sich mit allen gängigen Ebook-Readern und Lesegeräten verbinden und die Bibliothek mit diesen synchronisieren. Unterstützt werden unter Anderem: SONY PRS line, Amazon Kindle line, PocketBook lineIriver Story, Kobo Reader, Android phones and the iPhone/iPad. Eine vollständige Liste aller unterstützen Geräte findet man hier.

4. Erstellen einer Tageszeitung via Online-Sources: Mit Calibre kann man sich eine Tageszeitung aus verschiedenen Online-Quellen erstellen und diese dann auf das Ebook-Gerät übertragen lassen. Hier erstellt Calibre jeden Tag ein Ebook mit den neusten Nachrichten. Innerhalb des Ebook kann man zwischen den einzelnen Berichten und Schlagzeilen navigieren.

Zeitpläne innerhalb Calibre legen fest, wann und wie oft die Nachrichtenquellen heruntergeladen werden. Neben dem gibt es Einstellungen, die festlegen, wie lange die Dateien (Ausgaben) aufbewahrt werden. So werden z.B. alle Ausgaben von Sueddeutsche.de 5 Tage lang gespeichert und dann gelöscht.

Zu den bekanntesten Quellen zählen wohl Spiegel Online, sueddeutsche.de, FAZ.net, Tagesschau und die  NewYork-Times. Auf der Herstellerseite gibt es eine Übersicht der 150 meistgenutzten Online-Quellen. Momentan gibt es 70 deutschsprachige Quellen zum Download.

Unter dem Menü-Punkt „Nachrichten abrufen“ findet man dieses Feature. Meiner Meinung nach ein super Feature, auch wenn ich es persönlich nicht regelmäßig verwende. Morgens Kindle anstecken, Calibre starten, abstecken und los gehts ;)

5. Ebook lesen am PC & MAC: Mit Calibre kann man auch ohne Probleme Ebooks am Computer lesen. Die wichtigsten Ebook-Formate werden hier unterstützt, siehe oben „Input-Formate“.

Der Ebook-Viewer ist für mich jetzt kein Must-Have-Feature, da ich das sehr gute E-Inc-Display von meinem Kindle 3 Keyboard gewohnt bin und ich das Lesen von längeren Texten am PC sehr unangenehm finde.

Der Ebook-Viewer stellt einwandfrei Inhaltsverzeichnisse, CSS dar und unterstützt auch Lesezeichen, User-Style-Sheets, eingebettete Fonts. Neben dem kann man die Ebooks auch ausdrucken, nach Begriffen durchsuchen und auch Textausschnitte mit Rechtsklick rauskopieren.


Calibre kann auf der Herstellerseite kostenlos runtergeladen werden. Wenn ihr Fragen oder Probleme mit der Software habt, könnt ihr mir gerne hier schreiben. Und wer von euch verwendet auch Calibre? Oder habt ihr ein anderes Programm zum Verwalten eurer Ebooks?