Nachtsonne: Flucht ins Feuerland – Laura Newmann

Wenn ich ganz ehrlich bin, weiß ich gar nicht mehr so richtig, wie ich auf dieses Buch bzw. auf diese Autorin gekommen bin. Ganz plötzlich hielt ich meinen Kindle Paperwhite in der Hand und hatte das E-Book schon geöffnet … Besonders die sehr guten Bewertungen habe mich neugierig gemacht, denn ich bin eigentlich nicht so der Typ für Indie-Bücher. Doch vor allem HIER habe ich mich geirrt, denn Nachtsonne könnte meiner Meinung nach durchaus in einem größeren Verlag erscheinen und verlegt werden.

nachtsonneKlappentext: Ein Leben unter der Erde. Für Nova bedeutet dies Alltag. Sie gehört zu den letzten Überlebenden unserer
Realität und wagt sich, gemeinsam mit ihren Freunden, auf unbekanntes Terrain. Dabei stößt sie nicht nur auf eine grauenvolle Wahrheit, sondern auch auf faszinierende, ja beinahe magische, Tatsachen und natürlich auf diesen einen Menschen, der ihr Leben verändern wird …

Allgemeines: Nachtsonne beginnt mit einem sehr rasanten Einstieg und einem angenehmen hohen Tempo und fesselt den Leser so gleich an die Seiten. Gleich zu Beginn hat mich die durchaus außergewöhnliche Idee, die komplette Menschheit unter die Erde zu verfrachten, weil die Sonne aufgrund ihrer natürlichen Gegebenheit immer näher an die Erde herankommt und alles Leben nach und nach seine Basis

Die 5. Welle – Rick Yancey

5welleSchon einmal vorab: Bitte entschuldigt, aber ich bin jetzt nach dem Lesen im absoluten Fanboy-Modus und werde wahrscheinlich deswegen des Öfteren einfach nur übelst das Buch feiern, denn es war der absolute Wahnsinn und ich wünsche mir jetzt schon, ich hätte es auf Englisch gelesen, damit ich im September Band 2 verschlingen bzw. das Buch mich dann verschlingen kann.

Klappentext: Die erste Welle brachte Dunkelheit. Die zweite Zerstörung. Die dritte ein tödliches Virus. nach der vierten Welle gibt es nur noch eine Regel fürs Überleben: Traue niemandem! Das hat auch Cassie lernen müssen, denn seit der Ankunft der Anderen hat sie fast alles verloren: Ihre Freunde und ihre Familie

Berlin Requiem – Peter Huth

berlinrequiem

Zombies in Berlin, kombiniert mit deutscher Politik und Spannung – das kann doch nur gut werden! Und als großer Fan von „The Walking Dead“ musste ich natürlich sofort zu dem Buch greifen und freue mich darauf, euch mehr davon zu erzählen:

Klappentext: Der Tag an dem das Ende beginnt … Berlin im Hier und Jetzt: Ein rätselhafter Virus ist ausgebrochen. Die Infizierten fallen zunächst in ein Koma und erwachen dann wieder – regiert vom rasenden Instinkt, alles und jeden zu töten. Erste Medienberichte verunsichern die Bevölkerung: Angeblich sind nur Mitbürger mit Migrationshintergrund betroffen, Kreuzberg und Neukölln gelten als kontaminiert. In einer Blitzaktion wird eine Mauer um das betroffene Gebiet errichtet, Innensenator Sentheim verhängt den Ausnahmezustand. In diesen dunklen Stunden erhält der investigative Journalist Robert Truhs einen politisch hochbrisanten Hinweis, der die noch bestehende Ordnung endgültig kippen könnte …

Sapphique – Catherine Fisher

Schon sehr habe ich mich auf die Fortsetzung von Incarceron gefreut und habe Sapphique nun auch endlich gelesen und will euch meine Meinung nicht vorenthalten. Für diejenigen, die Band 1 Incarceron noch nicht gelesen haben, endet der Beitrag hier – ich nehme keine Rücksicht auf Spoiler in Bezug auf Band 1. Den Inhalt von Sapphique werde ich natürlich nur grob anschneiden und ansonsten ist die Rezension auch spoilerfrei.

coverKlappentext: Finn ist aus Incarceron entkommen, doch seine Freunde Keiro und Attia sind noch immer hinter dessen Mauern gefangen. In der so genannten Freiheit ist nichts so, wie Finn es erwartet hat – und beinahe zu spät wird ihm bewusst, dass sein Leben noch immer ebenso sehr in Gefahr ist wie während seiner Haft. Keiro und Attia suchen derweil nach Sapphiques Handschuh, der die Flucht aus Incarceron ermöglichen soll. Das Gefängnis selbst hat währenddessen für sich einen Körper erschaffen. Denn auch Incarceron will in die Freiheit gelangen, genau wie einst Sapphique – der einzige Gefangene, den Incarceron je geliebt hat.

Allgemeines: Voller Euphorie hat es Finn aus dem Gefängnis geschafft, ihm gelang die Flucht und er ist nun endlich bei seiner Claudia. Seine Freude musste er leider zurücklassen, selbstverständlich

Bunker Diary – Kevin Brooks

bunkerdiaryEin unscheinbares Cover, das vor dem Lesen vollkommen nichtssagend und schlicht ist, danach aber wohl das Buch-Thema hundertprozentig aufgreift und widerspiegelt. Ich habe Bunker Diary lange vor mir hergeschoben, jetzt habe ich zu dem kleinen Buch gegriffen und bin nach dem Lesen richtig platt und sprachlos …

Klappentext: Sechs Personen in einem Bunker, festgehalten von einem namenlosen Entführer, dessen Identität ebenso unklar ist wie sein Motiv. Der sechzehnjährige Linus ist der Erste. Die neunjährige Jenny sowie vier Erwachsene folgen. Der Willkür des unbekannten Täters ausgesetzt, suchen Linus und seine Mitgefangenen nach einem Weg, in dieser gnadenlosen Situation das zwangsweise Miteinander erträglich zu machen. Doch als der Entführer beginnt, sie aufeinanderzuhetzen und anbietet, einen von ihnen um den Preis des Lebens eines der anderen freizulassen, eskaliert die Situation . . .