The Last Survivors – Rezension Band 1-3

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Meine erste Sammelrezension zu “The Last Survivors” oder auf Deutsch “Die letzten Überlebenden“. Die noch nicht abgeschlossene Reihe (Band 4 kam vor Kurzem auf Englisch raus) erschien im Carlsen-Verlag und handelt von den letzten Überlebenden, die seit einem Asteroiden-Einschlag auf dem Mond nun in einer ganz neuen Welt leben. Eine Welt ohne fließend Wasser, Strom und andere Bequemlichkeiten. Werden sie es schaffen, bis zum Schluss zu überleben und welche Verluste müssen sie dafür in Kauf nehmen … ?

Die Welt wie wir sie kannten


Inhalt: In dem ersten Band „Die Welt wie wir sie kannten“ dreht sich die Handlung rund um die junge Miranda, die mit ihren 2 Brüdern und ihrer Mutter in einer kleinen Stadt wohnt und lebt. Als plötzlich der Mond verrückt spielt und viel näher an die Erde heranrückt, bunkert sie mit ihrer Familie und ihrer paranoiden Mutter Lebensmittel, Klopapier und noch vieles mehr … Doch vielleicht hat ihre Mutter ja recht? Wie lange werden sie noch überleben?

Meine Meinung: Die Welt wie wir sie kannten war für mich ein sehr netter Auftakt zur Quadrologie von Susan Beth Pfeffer. So erlebt man hautnah die Katastrophe mit und durchlebt die Gedanken und Gefühle von Miranda, die das alles nur für einen schlechten Witz hält. Ziemlich schnell merkt sie aber dann, dass sich so schnell nichts ändern wird und findet sich mit ihrer aktuellen Situation ab. Zu Beginn fliegen die Seiten nur so dahin und man fiebert mit den Charakteren mit. Leider zieht sich die Lesestimmung nicht durch das ganze Buch, so waren hin und wieder einige nicht so spannende Kapitel dabei, in denen nicht so viel passiert. Zum Ende hin wird es wieder spannend und ich hab mich sehr über das schöne Ende gefreut. Bewertung: 4/5

Die Verlorenen von New York


Inhalt: Die Verlorenen von New York ist der zweite Band der Reihe und handelt von ganz anderen Charakteren und von einer ganz anderen Stadt. So sieht man diesmal das ganze Geschehen rund um den Mond aus der Sicht von Alex und seinen beiden Schwestern Julie und Brienna. Seit den Ereignissen der letzten Tage haben sie nichts mehr von ihren Eltern gehört und machen sich große Sorgen um ihr Wohlergehen. Alex Mutter arbeitet im städtischen Krankenhaus, und während das Wasser aufgrund Überflutungen immer weiter steigt, kann Alex nur hoffen, dass Mutter bald wieder zurückkommen wird …

Meine Meinung: Rein theoretisch könnte man Band 2 vor Band 1 lesen und es würde überhaupt keinen Unterschied machen, denn der zweite Band der Reihe beginnt mit ganz anderen Charakteren und einem ganz anderen Setting. New York. Wie schon im ersten Band durchlebt man die Gefühlswelt des Hauptcharakters, hier Alex. Alex war mir von Anfang an viel sympathischer als Miranda aus Band 1. Einfach, weil es mal ein männlicher Protagonist ist und das heutzutage echt schon ein wahres Wunder ist. Allgemein hat mir der Band besser gefallen als der Erste und das liegt hauptsächlich an den sympathischeren Charakteren und an dem besseren Setting (New York, Großstadt). Das erste Mal wird in der Reihe auch von den Leuten erzählt, die trotz der neusten Ereignisse so leben wie zuvor. Die Reichen und Berühmten wurden in gewisse neue Zentren gebracht, die sehr gut versorgt sind und Strom + Wasser haben. Ich habe vom Anfang bis zum Ende mit Alex mitgefiebert und gehofft, dass sie nicht für immer die Verlorenen von New York bleiben … Bewertung: 4/5

Das Leben das uns bleibt


Inhalt: Band 3 führt die Geschichten aus Band 1 und 2 weiter und erzählt das Leben nach der Katastrophe. Können sie sich mit ihrem Schicksal und der Welt, in der sie nun leben, abfinden oder gibt es einen Ausweg? Eine Lösung für alle ihre Probleme, Sorgen und Ängste?

Meine Meinung: Leider hat mir Band 3 der Reihe nicht so gut gefallen wie die ersten beiden Bände. So werden die Schicksale der zwei Familien zusammengeführt und für meinen Geschmack war dies überhaupt nicht passend und zu Beginn absolut schrecklich. Besonders die Entscheidungen und Gedanken mancher Charaktere sind so hirnrissig und absolut komisch, sodass ich teilweise echt kopfschüttelnd von Seite zu Seite gelesen habe. Nichtsdestotrotz hat mich auch der dritte Band der letzten Überlebenden gut unterhalten, vor allem auch, weil mir das Ende dann doch wieder sehr gefallen hat. Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Band. Bewertung: 3/5

Reihen-Fazit


Die Endzeit-Reihe von Susan Beth Pfeffer konnte mich begeistern und hat mich auch gut unterhalten. Der Schreibstil der Autorin ist einfach, dadurch lesen sich die Bücher sehr schnell und gut. Mit den Charakteren konnte ich mich trotz kleiner Differenzen anfreunden und freue mich somit sehr auf den vierten und letzten Band der Reihe.

 

4Federn

3 Kommentare

  1. Kay schreibt:

    Hallo Jonas,

    ich schleiche ja auch schon ne Weile um die Bücher herum. Kann mich da irgendwie nicht entscheiden, ob sie was für mich wären…deshalb erstmal „Danke“ für die tolle Zusammenfassung!

    LG

    Kay

    • Jonas schreibt:

      Hallo Kay, ja ich habe auch ewig lang gewartet, bis ich mal zum ersten Band griff. Es ist definitiv keine Dystopie/kein Endzeit-Roman mit mordsmäßiger Spannung und Handlung. Aber es ist sehr unterhaltsam und auch realistisch. lg Jonas

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