Wie bekomme ich mehr Kommentare?

Diese Frage hat sich bestimmt jeder Blogger schon mindestens einmal gestellt, denn so ziemlich jeder Autor findest es toll, wenn er Rückmeldungen von seinen Lesern bekommt und sieht, dass seine Artikel auch wirklich gelesen werden. Wie schön wäre es, dass auf jeden veröffentlichten Artikel zehn oder sogar noch mehr Kommentare folgen, die Leser aktiv an Diskussionen teilnehmen und ihre Meinung offenkundig mitteilen.

Doch die Realität sieht meistens (leider) ganz anders aus: Der Blogautor recherchiert gründlich für die Artikel, schreibt den wohl möglich besten Blogpost, den er jemals geschrieben hat. Zumindest steckt er so viel Energie dafür rein. Nachdem der Autor die liebevoll selbst erstellte Grafiken nach der stundenlangen Schreibarbeit eingefügt hat, drückt er auf Veröffentlichen. In der Hoffnung, es nun endlich geschafft zu haben, aktualisiert er mindestens alle 5 Minuten den Blog. Es ist schließlich sein bester Artikel, in den er so viel Arbeit & Zeit reingesteckt hatte. Nach ein paar Stunden jedoch verlässt auch ihn die Euphorie und schließt frustriert das Browserfenster … Kein Kommentar, wieder einmal. Nichtmal ein elendiges „Schöner Post, besuche mich doch mal auf www.ich-schreibe-viele-kommentare-mit-meinem-bloglink-am-ende-weil-ich-eine-kommentarhure-bin.de“. Echt frustrierend. Doch woran liegt es, dass Leser nicht das Bedürfnis haben, ihre Meinung mitzuteilen. Woran liegt es, dass viele Blogs keine, Andere aber etliche Kommentare vorzuweisen haben. Am Inhalt? Ja auch, aber es gibt auch viele andere Gründe, warum Leser nicht kommentieren wollen.

1. Warum Kommentare sinnvoll und nützlich sind


1370035903_commentKommentare sind meiner Meinung nach essenziell um erfolgreich Bloggen zu können und zu wollen. Denn ohne Kommentare gibt es keine Motivation und ohne Motivation gibt es keine neuen Artikel und ohne neue Artikel gibt es auch keine neuen Kommentare. Ein Teufelskreis, nicht wahr?

Kommentare sind sehr oft eine wirklich sinnvolle Ergänzung zum Artikel und stellen einen Mehrwert für den Leser dar. Persönliche Erfahrungen, weitere Informationen und Hintergründe zum behandelten Thema, eine zweite Meinung zum Sachverhalt. Dies sind alles Infos, die primär durch Kommentare anderer User bereitgestellt werden und von den Lesern sehr geschätzt werden. Doch es gibt ein paar Maßnahmen, die primär dafür sorgen, dass die Bereitschaft zum Kommentieren steigt und somit die Wahrscheinlichkeit von Leserkommentaren höher ist.

2. Einzigartiger qualitativ hochwertiger Inhalt


Heutzutage hat fast jeder deutsche Haushalt einen Internet-Anschluss mit Flatrate, streamt Videos und Musik, wenn möglich sogar noch an den eigenen Smart-TV, spielt Online-Games und ist auf Facebook, Twitter und Youtube vertreten. Wir haben 2013, doch das Web 2.0 ist schon lange da. Es wird gebloggt, gevloggt, getumblerd und getwittert, geshared, gescrobbelt und überall setzen wir unsere Likes und Dislikes. Wir werden überflutet von Informationen, von Statusupdates und Photo-Uploads, von Blogposts und Forenbeiträgen.1370036584_picture

Doch worauf will ich hinaus. Durch die technischen Gegebenheiten ist es heutzutage sehr einfach geworden, selbst Beiträge ins Web zu publizieren und genau das ist ein großer Grund, warum heutzutage nicht mehr viel kommentiert wird. Es gibt einfach viel zu viele Inhalte, gleiche Beiträge, ähnliche Meinungen und Standpunkte. Wer glänzen will unter den Millionen Blogs, muss auffallen. Einzigartig und besonders sein, er muss aus der Masse herausstechen und sich beweisen, um dem Leser zu gefallen. Man muss besser sein als die Anderen, denn wer schlechter ist, der hat beim Leser meistens schon verloren. Dazu verweiße ich gern auf mein erstes Tutorial (Buch)Blog starten – Quickstart-Guide.

Doch nun zum eigentlichen Punkt: Was macht einen qualitativ hochwertigen Beitrag aus? Neben der gründlichen Recherche bei jedem Artikel sollte jeder Beitrag frei von Fehlern sein. Nichts ist schlimmer, als wenn der Anteil der falsch geschrieben Wörter höher ist als der der Richtigen. Deine eigene Meinung sollte gut begründet und dargestellt werden, frei von Klischees und einseitiger Berichtserstattung. Sei einzigartig und biete deinem Leser einen Mehrwert, einen Grund, warum sie genau bei DIR vorbeischauen sollten und nicht beim Blogger XY. Das heißt: Schreibe Tutorials, Anleitungen und Hilfestellungen, produziere und designe Vorlagen für Dokumente, Grafiken, Banner und Icons. Das geht natürlich nicht bei jedem Blog, da nicht jedes Themengebiet das hergibt. Veranstalte Aktionen, Gewinnspiele und biete dem Leser einfach Inhalte, die er nur bei dir lesen und erfahren kann. Sei einzigartig, den nur so hebst du dich von den anderen Blogs deutlich ab.

3. Leser durch Fragen auffordern zu kommentieren


1370036276_usersDurch gezielte Fragen am Ende eines Artikels, wird dem Leser vermittelt, dass der Autor dessen Meinung schätzt und auch gerne mit seinen Lesern kommuniziert. Der Autor sollte es jedoch nicht mit den Fragen übertreiben, sonst fühlt sich der Leser überrumpelt. Fragen können mitten im Artikel, bevorzugt am Ende oder auch bereits im Titel des Posts gestellt werden. Beispiel: Kindle Paperwhite, der neue Gott am E-Reader-Himmel? Kommen die Fragen im Beitragstext vor, so ist es sinnvoll, diese farblich oder auf andere Weisen vom Text hervorzuheben. Durch das Aufstellen von Behauptungen kann der Leser gezielt provoziert werden, sodass dieser seine Meinung in einem Kommentar hinterlässt. Beispiel: Das neue Buch von Max Mustermann ist der schlechteste Roman, den ich jemals gelesen habe. Durch solche Fragen und Behauptungen wird der Leser gezielt dazu aufgefordert, seine Meinung kundzutun.

4. Social-Media & Kommentieren auf anderen Blogs


Nach Punkt 3 sind nun die Grundsteine gelegt, damit Leser überhaupt das Bedürfnis haben deinen Beitrag zu kommentieren. Erfahrungsgemäß kommentieren jedoch nur 1% der Leser einen Artikel, bei manchen sogar noch weniger bis gar kein Leser. Doch zwangsläufig führen mehr Leser auch zu mehr Kommentaren. Daher soll eine eigene Facebook-Fanpage stets auf deine Artikel verlinken. Lade deine Freunde ein, damit sie deine Seite liken und synchronisiere deine Facebook-Posts mit deinem Twitter-Account, den auch dort warten eventuell neue Leser und somit Kommentierer auf genau deinen Beitrag. Tausche dich mit anderen Bloggern aus der Szene aus, zum Beispiel in speziellen Facebook-Gruppen für dein Themengebiet oder spezielle Internetseiten, die sich primär mit deinem Blogging-Thema beschäftigen. Jeder neue Kontakt, jede neue Person könnte dein neuer Leser sein.1370036155_earth

Besonders schnell findet man neue Leser, wenn man regelmäßig auf anderen Blogs kommentiert und sich in der Bloggerwelt erst mal bekannt macht. Es zählt nicht die Anzahl der Kommentare, sondern primär die Qualität der Kommentare, die du auf anderen Seiten hinterlässt. Leser & Blogautoren wollen qualitativ hochwertige, echte Lesermeinungen. Dabei sollte man stets beachten, dass jeder Kommentar einzigartig sein soll (Google kommt dir sonst auf die Schliche). Das heißt kein Copy&Paste und vor allem kein „Schau doch mal vorbei, schöner Blog“, das kommt wirklich nicht gut an.  Natürlich solltest du primär nur Kommentare auf Seiten verfassen, die auch dein Themengebiet behandeln und dieselbe Zielgruppe haben wie du. Durch die vielen guten Kommentare auf anderen Blogs, finden dich neue Leser und kommen so auf deinen Blog und werden vielleicht Leser. Besonders viel Rückmeldung und neue Leser erhält man auch durch einen eigenen, separaten Youtube-Kanal.

5. Einfach Kommentare schreiben & Abonnieren


1370036347_notepadNachdem die Artikel nun 1A verfasst sind, Fragen gestellt und auch eventuelle neue Leser durch Social-Media gewonnen wurden, muss auch sichergestellt sein, dass Leser einfach und schnell Kommentare hinterlassen können. Dabei ist primär das Design und der Aufbau des Kommentar-Bereichs wichtig. Wichtig ist, dass jeder Leser die Möglichkeit hat, einen Kommentar zu hinterlassen. Am besten man bietet so viele Kommentier-Möglichkeiten an wie möglich. Das heißt Kommentar schreiben via Facebook, Twitter, Blogger, WordPress und ganz wichtig ist Name/URL, denn damit kann jeder kommentieren ohne seine Identität preiszugegeben. Der Kommentar-Bereich sollte keine vielen Pflichtangaben enthalten, die ein Leser eventuell gar nicht erfüllen kann. Schließlich hat ja nicht jeder eine eigene Webseite, von daher ist dies als Pflichtfeld eher ungünstig. Captcha Codes sind störend, verwendet lieber ein Plugin für eure Blogging-Software, um ungewünschte Kommentare & Spam zu blockieren. Beim Lesen des Artikels sollte sofort ersichtlich sein, an welcher Stelle man Kommentare schreiben kann. Das heißt: Gutes Design und keine extra PopUp-Fenster zum Kommentieren. Damit deine Leser auch benachrichtigt werden, wenn sie eine Antwort auf ihren Kommentar erhalten haben, solltest du die Möglichkeit anbieten Kommentare zu abonnieren (RSS/Blogger/Subscribe-To-Comments).

6. Richtiger Umgang mit Kommentaren1370036667_tick


Die ersten Kommentare hast du nun schon erhalten, doch solltest du auch richtig mit diesen umgehen. Man sollte zügig und vor allem freundlich Antworten, selbst bei bösen Kommentaren. Es gibt nichts Schlimmeres, als wenn sich der Leser dafür entschieden hat, deinen Beitrag zu kommentieren und dann wird er nicht einmal beachtet bzw. wird einfach ignoriert. Warum sollten deine Leser kommentieren, wenn du es nicht einmal schaffst, ihnen eine Antwort zu schicken? Richtig – sie werden es nicht mehr tun, denn sie fühlen sich automatisch überflüssig. Am Besten man antwortet auf jeden Kommentar, geht kommunikativ mit seinen Lesern um und gibt auch alle Kommentare frei, auch und besonders die kritischen Meinungen.

7. Belohne deine Leser für ihren Fleiß


1370036670_favouritesZeig deinen Lesern, dass du es schätzt, dass sie sich an Diskussionen beteiligen und ihre Meinung kundtun. Dies kann durch eine Top-Kommentatoren-Liste umgesetzt werden, von der deine Leser durch die Verlinkung profitieren. Bloggen ist nicht nur Bloggen, sondern auch Kontakte knüpfen und pflegen. Kommentiere auf den Blogs deiner Leser und verlinke dich auch mit anderen Blogs. Plane Aktionen & Gewinnspiele mit mehreren Blogs zusammen. Verbindet euch miteinander und ihr könnt beide sehr davon profitieren und neue Leser gewinnen.

 

Bloggen ist Kontakte knüpfen, denn Einzelgänger bleiben nicht lange bestehen …
Habt ihr selbst noch ein paar Tipps, wie man seine Leser am Besten dazu anregt, zu kommentieren?

31 Kommentare

  1. Debbie schreibt:

    Echt toller Post, besuch mich doch mal auf…..ach neeeeee xD Einiges mach ich von selbst schon, ohne darüber nachzudenken, aber auf vieles habe ich gar nicht so geachtet. Ich finde, du hast die Infos gut zusammengetragen :))

    • Jonas schreibt:

      Hallo Jessica, ja ich freu mich auch über solche Kommentare … Finde es aber trotzdem irgendwie unverschämt, den teilweise wird ein und der selbe Kommentar tausendmal kopiert und auf alle möglichen Blogs gepostet. Man sollte schon ehrlich und richtig kommentieren. LG

      • Jessi schreibt:

        Ja, das stimmt, das ist natürlich frech und das finde ich auch nicht in Ordnung.
        Aber weißt du was? Dein Artikel hat mich doch tatsächlich dazu gebracht, so viele Kommentare wie schon lange nicht mehr auf sämtlichen Blogs zu hinterlassen! Danke! ;D
        Mal sehen, ob sich das gelohnt hat. *g*

        • Jonas schreibt:

          Na da freuen sich bestimmt n paar Blogger heute sehr und ich hab was gutes damit erreicht. Wenn jeder einfach ganz viel auf anderen Blogs kommentiert, da gäbs das Problem wahrscheinlich nicht mehr :D

          Freut mich, dass dir der Beitrag gefällt! lg

  2. Steffi his-and-her-books schreibt:

    Punkt 6 ist für mich persönlich seeehr wichtig. Wenn ich merke, dass vom Autor des Blogs keine Reaktion auf meine Kommentare kommt, dann vergeht mir die Lust auf weitere.

    Daher eine Ergänzung zu Punkt 4: habt ihr einen Beitrag kommentiert, abonniert die Antworten. Ihr werdet sehen, dass daraus oft ein fantastischer Austausch entsteht – und das ist doch der Grund, warum wir das alle machen…

    Natürlich muss ich auch zu Punkt 7 meinen Senf dazu geben: Vollendet 2 steht dann, oder? ;-)

    Liebe Grüße
    Steffi

    • Jonas schreibt:

      @Steffi ja Punkt 6 ist wirklich sehr wichtig. Punkt 4 hast du vollkommen Recht, leider machen das die wenigsten Leser/Kommentatoren.

      Und Vollendet 2 steht ja ;-) Bin ich gerne dabei und das Buch hat es echt verdient!

  3. Scathach Nimmerland schreibt:

    Erstmal muss ich sagen, das dies ein guter Post ist.

    Und nun zum Thema…ich lade gern neue und ältere Freunde auf meine Facebook Page ein, verlinke meine Blogbeiträge und schreibe auch immer etwas dazu. Ich stelle in den meisten Posts fragen…sei es zu Neuerscheinungen oder dem gelesenem Buch…und ich Kommentiere gern, schaue auch manchmal wieder dort vorbei um eine eventuelle Antwort zu lesen und Antworte auch (fast) auf jeden Kommi in meinem Blog…aber dennoch ist die Resonanz nicht die, welche ich gern sehen würde.

    Wenn ich unbekanntere Bücher vorstelle interessieren sich meine Leser nicht so dafür…weil sie es eben nicht kennen und wenn ich bekannte Bücher vorstelle, haben die meisten Leser schon einige Rezis dazu gelesen.

    Selbst mein Blogpatenkind meldet sich nicht zurück o.O Ich mache mir immer sehr viele Gedanken um meinen Blog bzw. darüber warum die Resonanz nicht so hoch ist.

    Auf der anderen Seite bin ich glücklich mit meinem Blogbaby und froh über jeden neuen Leser und Kommi.

    Gemeinsame Aktionen würde ich auch gern mal machen aber dann wieder die Gedanken „Wie, was, mit wem?“ In meinem Kopf herrscht regelmäßiges Chaos…sei es wegen der ständigen Arbeitssuche…oder dem pubertierenden 11-jährigem Töchterchen. Da ist immer so ein kleines Hin und her zwischen Kind und Blog…liegts an der Tatsache das ich grad mal 16 Jahre älter bin als mein Kind?^^

    Was ich sagen will….klasse Post. Hier kann ich ein paar Tipps mitnehmen, die mir sicher beim Bloggen sehr gut weiter helfen. :-)

    • Jonas schreibt:

      Hallo Scathach, ja das Problem kenne ich leider auch. Unbekannte Bücher werden selten von den Lesern beachtet, was ich jedoch sehr schade finde. Wie bereits gesagt, man muss herausstechen und das tut man am Besten, indem man spezielle/neue Sachen macht. Zum Beispiel einen speziellen Rezensions-Stil (z. B. Pictogramm) oder mal ein bisschen Witz/Humor in die Sache reinbringen.

      Viel Glück bei deiner weiteren Jobsuche, Eva! LG Jonas

      • Scathach Nimmerland schreibt:

        Danke :-) Darf ab und an bei meiner alten Arbeitsstelle als Kassiererin arbeiten…ich liebe diesen Beruf ♥

        Was genau meinst du mit Pictogramm bei einer Rezi? Vielleicht sollte ich meine Leser mal fragen was sie gern noch lesen wollen würden auf meinem Blog.

        Zum Thema Aktionen/gemeinsame Aktionen…es ist sicher nicht einfach etwas zu „erschaffen“ was die Leser nicht schon kennen oder als „zu schwer“ betrachten. Ich seh es immer bei meinen Gewinnspielen…soll mal ein Foto gemacht werden machen 3 Leute mit…soll eine Frage beantwortet werden sind es gleich mal 20. Vielleicht seh auch ich nur die Sache so o.O

        Ach und es ist immer schön wenn sich jemand meinen „echten“ Namen merkt *lol*

        • Jonas schreibt:

          Na dann, ich hoffe du kommst wieder in deinen Traumberuf rein, scheint dir ja sehr Spaß zu machen :)

          Einfach den Stil deiner Rezensionsart ändern. Mal mit ausgefallen Ideen kommen. Zum Beispiel ne Rezension, das aus kurzen Kommentaren nach allen 100 Seiten, besteht. Oder ne Rezension die aus der Sicht der Roman-Charaktere geschrieben ist. Wörtliche Rede, indem sich die Charaktere selbst vorstellen. Keine Ahnung, irgendwas neues. Irgendetwas anderes.

          Ich selbst hab auch noch nicht an Aktionen teilgenommen bzw. selbst welche ins Leben gerufen. Problematischer finde ich es immer eher, dass ne Aktion ohne was zu gewinnen, für die meisten gleich voll langweilig und uninteressant ist. Leider steht dies immer im Mittelpunkt … Schade eigentlich.

  4. Scathach Nimmerland schreibt:

    Das ist wohl war mit den Aktionen. Aber vielleicht liegts auch dran das in letzter Zeit echt viele Blogs entstanden sind und jeder auf seine Art auf sich aufmerksam machen will…da denkt sich dann manch einer sicher „Schon wieder so ne Aktion?“

    Aber das mit der Reznsionsart klingt echt gut. Das ist ein toller Tipp :-)

  5. Philip schreibt:

    Toller Beitrag. Die meisten Tipps kenne ich zwar schon, aber immer wieder toll zu lesen, was andere noch so für Tipps parat haben :)
    Ob sie dann letztendlich wirken ist was anderes, bei mir klappt das eher sporadisch :-/

    • Jonas schreibt:

      Bei mir auch :D Aber nicht den Kopf in den Sand stecken, braucht alles seine Zeit. Auf Rezensionen selbst kriege ich selten Kommentare, was hauptsächlich daran liegt, dass die Titel entweder zu unbekannt oder keine absoluten Neuerscheinungen sind …

      • Steffi von his-and-her-books schreibt:

        Nur daran liegt es nicht mal… Du musst den GENAU RICHTIGEN Zeitpunkt erwischen… Ist es ZU NEU, lesen sie auch nur ganz wenig, ist es ZU WEIT VERBREITET, tut das auch kein Mensch mehr…

        Mittlerweile erwarte ich gar nichts mehr… Immer wenn ich denke „Das gibt sicherlich viele Kommentare“ ist es nicht so. :(
        Eine höhere Macht :)

        • Philip schreibt:

          Das mit den festen Terminen für Beiträge ist schon richtig. Bei meiner Kino-Vorschau klappt das ganz gut und immer wenn es Neuzugänge gibt, dann kommen die Sonntags. Dass das Feedback bei Rezis oft ausbleibt ist dann anscheinend nicht nur bei mir so, da hab ich aber Glück bzw. bin ich doch etwas beruhigt :)

          • Steffi von his-and-her-books schreibt:

            genau… so ist es bei uns ja auch… und Neuerscheinungen immer um den 15. des Vormonats rum…
            Aber Rezensionen sind echt unvorhersehbar. Da kommt mal ein älteres Buch zwischendurch und du kriegst zig Kommentare, bei nem neuen, was alle interessiert kommt kaum was.
            Fortsetzungen sind eh schwierig… Aber mir ist das egal, weil ICH ja schließlich die Bücher lesen WILL :-)

  6. Philip schreibt:

    Huhu, ich bin es nochmal. Ich hab mir das mit den Kommentaren nochmal zu Herzeng enommen und ein Tutorial für eine Diskussionplattform geschrieben, die ich besser als die Standartdinger finde. Zwar ist das Tutorial auf Blogger.com bezogen, lässt sich aber soweit denke ich auch auf WordPress übertragen. Vielleicht ist das ja was für dich :)

    LG, Philip

    http://philipswelt.blogspot.de/2013/06/tutorial-disqus-als-neue-diskussionplattform-fuer-blogger-und-co.html

  7. Franzi schreibt:

    Erst einmal, ein schöner und interessanter Post.
    Ich kann dir nur zustimmen, jeder hat sich sicher schon einmal Gedanken darüber gemacht.

    Als Autor möchte man Feedback zu seinen Beiträgen haben, ohne Feedback kann man sich ja auch nicht verbessern und erfährt nicht, ob die Leser es überhaupt interessiert über was man schreibt.

    Bei Rezensionen ist es mir auch schon aufgefallen.
    Schreibt man über Bücher,die keiner kennt, kommen selten bis gar keine Reaktionen.
    Schreibt man über Bücher, die derzeit sehr gefragt sind, kommen auch kaum Reaktionen, weil die Leser schon überfüttert wurden.
    Wenn dann aber ein neues Buch auf den Markt kommt und man einer der Ersten ist, die etwas dazu beitragen, dann ist die Reaktionsanzahl doch größer.

    Punkt 6 ist sehr wichtig finde ich. Dann bekommt man schon Kommentare und reagiert nicht darauf? Das ist der größte Fehler den man machen kann. Ich versuche auch immer möglichst zügig auf Kommentare zu antworten aber ein richtiges Gespräch wird auch selten daraus, weil die Antwort manche dann gar nicht mitbekommen. Es ist immer schwierig.

    Es ist auf jeden Fall super, was du dir für Gedanken gemacht hast und es auch so schön zusammenfasst. Ich werde den Post mal ein mein Blogpatenkind weiterleiten :)

    Liebe Grüße
    Franzi

    • Jonas schreibt:

      Hallo Franzi,

      vielen Dank für deinen Kommentar! Freut mich, dass dir der Blogpost so gefällt! Das Problem mit den Bücher kenne ich, wie bereits gesagt, auch sehr gut! Ich werde nun doch primär die Bücher lesen, die ich auch gerne lesen möchte. Weil sonst geht irgendwann der Spaß verloren, wenn man sich von Erscheinungstermin zu Erscheinungstermin durchliest und das Lesen gar nicht genießen kann …

      Liebe Grüße,
      Jonas

      • Franzi schreibt:

        Hallo Jonas,

        Man sollt sich dann nicht zu sehr von den anderen beeinflussen lassen. Einfach lesen, wonach einem gerade so ist. Wie du so schön sagst, sonst geht einem der Spaß verloren und das ist ja nicht Sinn der Sache.

        Liebe Grüße
        Franzi

  8. Michi schreibt:

    Wow sehr schöner und ausführlicher Artikel. Genau über das Thema habe ich mir auch schon Gedanken gemacht. Ich bin auch ab und an so frei und frage auch schon mal gezielt nach Kommentaren :)

    Gruß
    Michi

    • Jonas schreibt:

      Hallo Michi, vielen Dank für die Verlinkung und dein Lob. Auch ein sehr schöner Beitrag von dir!
      Ich finde am Wichtigsten, dass der Autor selbst Leserkommentare beantwortet und kommentiert ;-) lg Jonas

  9. webmasterpage schreibt:

    Hallo Jonas,

    sehr schön geschriebener Artikel. Gerade der Tipp mit den gezielten Fragen finde ich sehr gut. Allerdings ist die Positionierung noch so eine Sache. Mitten im Text halte ich für schwierig, das überliest oder vergisst man schnell. Am Ende ist es auch nicht so optimal, unter Umständen springt der Leser ja vorzeitig ab. Hast du hier schon Erfahrungswerte Sammeln können, was sich eher anbietet ?

    Viele Grüße
    Roger

    P.s. Deine Kommentare gefallen mir wirklich gut. Schön auch mit dem Benutzerbild platziert.

  10. Annie von Annies Beauty House schreibt:

    Danke schön für diesen tollen Artikel …sehr schöne Tipps gut erläutert und erklärt… am besten ist aber wirklich http://www.ich-schreibe-viele-kommentare-mit-meinem-bloglink-am-ende-weil-ich-eine-kommentarhure-bin.de …ich kenne sogar viele, die alle möglichen social network links noch gleich mit dazu pfeffern…

    Ich werde schauen, dass ich deine Anregungen und Tipps noch besser umsetzen kann…

    Liebe Grüße aus der Grafschaft,
    Annie

    • Jonas schreibt:

      Hallo Annie, vielen lieben Dank für deinen Kommentar und ja das mit dem Bloglink am Ende ist echt ne Sache ey … :D LG Jonas

  11. Evy schreibt:

    Zum Thema: Ich glaube, man muss sich überlegen, ob man für die LESER schreibt, also sich ein Stück von sich entfernt oder ob man eher für SICH schreibt und hofft, dass einen die Leser trotzdem mögen xD Und.. sein wir ehrlich: Kommentare zu tippen bringt nich automatisch viele Leser. Die meisten Leute freuen sich, verfolgenen einen aber nicht – wg. der Technik oder weil man nicht interessant genug ist. Der beste Weg sind tatsächlich gemeinsame Aktionen oder FB-Gruppen.

    Zum Beitrag: Er ist gut gegliedert und sehr übersichtlich, manchmal kommst du aber erst nach 2/3 auf den Punkt. Diesen findet man dank der fetten Formatierung gut, aber … ich bin ein verzweifelter Blogger, ich möchte einfache, schnelle Lösungen für mein trauriges Problem – ich brauche keine Vorrede :-) Und die Fehler… da es ein Tutorial ist und sicher noch länger von Bedeutung, kannst du die Tippfehler ausbügeln und ein paar Kommata einfügen :P

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